Gemeinsam für Wesel

Rück- und Ausblick des Landtagsabgeordnerten Norbert Meesters

Der Weseler macht zwischen den Jahren eine Bestandsaufnahme

Norbert Meesters, Landtagsabgeordnerter
Norbert Meesters, Landtagsabgeordnerter

 

Norbert Meesters, Landtagsabgeordnerter

 

Ein Fachmann für Kultur und Umwelt

Der Weseler SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters macht zwischen den Jahren eine Bestandsaufnahme

Wesel. Die anfänglichen Zweifel sind zerstreut, die Neuwahlbefürchtungen vorerst vom Tisch. Dafür sucht die Minderheitsregierung in Düsseldorf den Dialog mit den anderen, um Mehrheiten zu finden. So fasst der Weseler SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters das Geschehen im Landtag zusammen und weiß von den vielen Besuchergruppen, dass sie es gut finden, wenn miteinander geredet werden muss.

Für seine beiden Schwerpunkte Kultur und Umwelt habe er sich erst einmal vernetzen müssen, um nicht nur Abgeordneter für den Wahlkreis, sondern für den Niederrhein zu sein. Schließlich sitzt der Sozialdemokrat in diversen Gremien der Region. So im Kuratorium Schloss Moyland, im Verein Kulturraum Niederrhein, der Kunstsammlung und der Kunststiftung NRW. Und er beschäftigt sich mit den Kleinoden vor Ort, wie dem Schloss Ringenberg, wo die Fortfinanzierung gewährleistet werden soll, und dem Otto-Pankok-Museum, das sich für die Regionale Westmünsterland im Jahr 2016 neu aufstellt. Noch in der vergangenen Woche habe es Gespräche mit den Vertretern der Landschaftsverbände sowie der SPD-Fraktionsspitzen diverser Gremien mit Blick auf die Neuorganisation des Preußen-Museums gegeben. Im Januar soll in der nächsten Stiftungsratssitzung über die Eckpunkte der Verträge gesprochen werden. In Wesel soll ein Museum mit regionaler Ausrichtung entstehen, in dem voraussichtlich auch Exponate aus städtischem Besitz ihren Platz finden werden. Dabei soll es einen fließenden Übergang zwischen dem reinen Preußen-Museum und der Neuausrichtung geben - möglichst bei laufendem Betrieb.

Im Bereich Umwelt möchte Meesters, dass die Fachleute der Kommunen mögliche Windkraftkonzentrationszonen benennen und die Politik sie bewertet. Außerdem sagte der Weseler, dass in Sachen Fracking eine harte Linie gefahren werde. Bei geringsten Zweifeln gebe es dafür keine Erlaubnis. Und mit Blick auf die Dichtheitsprüfung sei man bemüht, eine bürgerfreundliche Lösung zu finden.

Der Ball liege nun beim grünen Umweltminister, der im Januar den Gesetzentwurf einbringen werde. Zudem werde der Landesentwicklungsplan neu aufgestellt, was mit einer deutlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs einhergehen soll. Und bei Auskiesungen müsse die Nachfolgenutzung vertraglich abgesichert werden. P.H.

 

Norbert Meesters, Landtagsabgeordnerter

Warten aufs Museum

WESEL (thh) SPD-Landtagsabgeordneter Norbert Meesters. mit dem landespolitischen Schwerpunkt Kultur erwartet „kurz nach Ostern" eine Entscheidung über die Trägerschaft des Preußen-Museums. Wie berichtet, geht es darum, die nach Ausfall von Stiftungsgelderträgen defizitäre Einrichtung dem Landschaftsverband Rheinland anzugliedern. Als LVR-Museum könnten nicht nur Synergieeffekte erzielt werden, sondern auch eine inhaltliche Neuausrichtung umgesetzt werden in Richtung Niederrhein-Museum. Meesters steht weiter zur „regionalen Verortung" des Preußen-Museums, sagt aber, dass erst ein „genaues Konzept abzuwarten ist".

Weitere kulturpolitische Themen sin für ihn die Folgefinanzierung der Derik-Baegert-Gesellschaft Ringenberg und die Neuausrichtung der Otto-Pankok-Stiftung (RP berichtete mehrfach).

 

 

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