Gemeinsam für Wesel

„Wir sind die Wesel-Partei"

Das sagt Ludger Hovest über seine SPD, lobt Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und blickt nach vorn

Pressebericht NRZ und Pressebericht RP

Ludger Hovest, Stadtverbansvorsitzender

Wesel

Politik 2011 - Sieger und Verlierer

Einziger Gewinner der Ampel: Ludger Hovest (SPD)

Wesels politisches Jahr: Licht und Schatten bei Ratsfraktionen. Größter Erfolg: Stadt entwickelt sich – langsam. Größte Schwäche: Bürgerbeteiligung unerwünscht. Größter Schwindel: Die Ampel gibt es weiter. SPD führt, FDP und Grüne fallen ab. CDU ist ... Von thomas hesse  mehr

 

 

Ludger Hovest, Stadtverbansvorsitzender

Wesel. Wenn Ludger Hovest das zu Ende gehende Jahr Revue passieren lässt, dann lehnt er sich entspannt zurück. „Die Stadt entwickelt sich gut", sagt der SPD-Politiker, der sowohl die Ratsfraktion führt als auch Vorsitzender des Stadtverbandes ist. Dies alles sei vor allem aber auch ein Verdienst von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. Sie sei gut vernetzt, bekannt in Düsseldorf und habe ein gutes Standing. Die möglichen Förderungen seien bis zum Letzten ausgeschöpft worden.

Schwerpunkt Wirtschaftsförderung

Die SPD sorge dafür, dass in der Kreisstadt alles funktioniere und dafür, dass sie lebenswert sei. Einen Schwerpunkt setze man im Bereich der Wirtschaftsförderung. Alle Betriebe stünden unter Beobachtung, denn die SPD warte nicht, bis Probleme aufträten. Die Chemie sei den Sozialdemokraten genauso lieb wie die Kiesindustrie, das RWE genauso wie die Stadtwerke. An ideologischen Spielchen werde man sich nicht beteiligen. In Sachen Wirtschaft gelte der Grundsatz: Wer in Schwierigkeiten ist, dem muss geholfen werden.

Als eine Hauptaufgabe sieht Hovest das Thema Hafen an, wobei er Teilen der CDU auf Kreisebene unterstelle, dass sie den Hafen nicht so wollten wie die Stadt, etwa Dr. Hans-Georg Schmitz.

Chance eines Industrieparks

In Wesel biete sich die Chance eines vielfältigen Industrieparks mit 80 Hektar bestem Industriegelände plus Erweiterungsmöglichkeiten, und dies müsse genutzt werden. Die Sonsbecker Recycling-Firma KSR werde das erste Unternehmen sein, das sich niederlasse. Gut wäre ein großer Ankermieter aus der Logistik-Branche, was Veredelungsbetriebe und andere Firmen mehr nach sich ziehe. Hier gebe es schon vielversprechende Gespräche.

„Wir sind die Wesel-Partei", sagt Hovest mit Blick auf die Stadtentwicklung. Die SPD wolle den Standort stärken, was mit mehreren Projekten gelinge. Hier nennt der Sozialdemokrat die neu gestaltete Fußgängerzone, die sanierte Friedenstraße und die Niederlassung der Caritas am Bahnhof. Während der Klausurtagung im Januar werde man sich mit den Parkplätzen am Bahnhof beschäftigen, die auf der Stadtseite liegen. Für das Gelände, auf dem sich das Kreiswehrersatzamt befindet, gibt es auch schon Pläne. Die Stadt möchte das Vorkaufsrecht wahrnehmen und einen städtebaulichen Wettbewerb initiieren.

ZAHLEN

Gegen den Trend mehr Mitglieder
380 Mitglieder hat der SPD-Stadtverband, Tendenz steigend. Das entspricht nicht dem Bundestrend, sagt Hovest, es zeige aber, wie gut die SPD in der Weseler Gesellschaft verankert ist. Allein in den zurückliegenden drei Jahren habe es pro Jahr zehn bis 20 Neuzugänge gegeben. Gut bestückt sei auch die AG 60 plus unter Führung von Wilhelm Trippe, die für ältere Menschen einiges anbiete.

 

 


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