Gemeinsam für Wesel

UB-Parteitag mit Guntram Schneider zum Thema"gute Arbeit für NRW"

...gewürzt mit gelegentlich auch bissigen Seitenhieben auf die politischen Gegner

Guntram Schneider, Landesarbeitsminister
Guntram Schneider, Landesarbeitsminister

Guntram Schneider, unser Minister für Arbeit, Integration und Soziales, hat eine beeindruckenden, mit Herzblut vorgetragene Rede zu "Gute Arbeit für NRW" gehalten. Hierfür herzlichen Dank!

Willi Trippe wurde als Delegierter aus Wesel zum Landesparteitag gewählt!

 

Die Delegierten Dieter Kloß, Hanne Eckhardt, Patrick Fehr und Sabine List  des OV Wesel-Feldmark-Blumenkamp

 Die SPD und die gute Arbeit

VON JÖRG WERNER

VOERDE Das war ein Unterbezirksparteitag so recht für die sozialdemokratische Seele - harmonisch, kein Blick auf innerparteiliche Baustellen im Kreis Wesel, dafür aber ein Gastredner, der sich, gewürzt mit gelegentlich auch bissigen Seitenhieben auf die politischen Gegner, einem großen Thema der SPD widmete.

Landesarbeitsminister Guntram Schneider war ins Gasthaus Möllen gekommen und ließ keinen Zweifel daran, wo er den Unterschied zwischen der Regierung, der er angehört, und der von Jürgen Rüttgers geführten schwarz-gelben Vorgängerregierung sieht: „Wir sagen nicht, sozial ist, was Arbeit schafft. Wir sagen, sozial ist, was gute Arbeit schafft." „Gute Arbeit" - das war das Thema dieses SPD-Unterbezirksparteitags und verschaffte dem Landesarbeitsminister ein ums andere Mal die Gelegenheit, den zustimmenden Beifall seiner Genossen einzuheimsen.

Ob er die Regulierung der Leiharbeit nach dem Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit an gleichem Ort" forderte oder die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns -die Sozialdemokraten im Saal waren ganz an seiner Seite. Das waren sie auch, als er auf die Ansiedlung von Amazon im Kreis Wesel zu sprechen kam.

Die Delegierten Dieter Kloß, Hanne Eckhardt, Patrick Fehr und Sabine List  des OV Wesel-Feldmark-Blumenkamp
Die Delegierten Dieter Kloß, Hanne Eckhardt, Patrick Fehr und Sabine List des OV Wesel-Feldmark-Blumenkamp

 

Schneider begrüßte diese Ansiedlung, weil sie auch Arbeitsplätze schafft, die keine Spitzenqualifikation erfordern. „Solche Arbeitsplätze brauchen wir dringend." Kritisch aber nahm der Minister in den Blick, dass sich das Unternehmen Probearbeit von der Bundesanstalt für Arbeit finanzieren lässt. Das sei nur dann in Ordnung, wenn diese Prbbearbeit dann auch in hinreichend lange Arbeitsverträge münde. Wenn aber einer zweiwöchigen Probearbeit nur ein auf drei Monate befristetes Arbeitsverhältnis folge, dann müsse man sich schon fragen, ob in solchen Fällen die Mittel der Bundesanstalt richtig eingesetzt würden.

Ohnehin hält Schneider die stetig wachsende befristete Beschäftigung für ein großes gesellschaftliches Problem. Junge Menschen unter 30 Jahren erhielten kaum noch unbefristete Arbeitsverträge. Auf der anderen Seite aber werde von ihnen erwartet, dass sie Kinder in die Welt setzten, Vorsorge für deren Ausbildung und fürs eigene Alter betrieben, Mittelklasseautos konsumierten. „Das", so Schneider, „geht nicht."

Bei all dem hat für Schneider ein Bereich absolute Priorität. Das ist die Bildung. Zukunftsfähig werde ein Land nur, wenn es seinen Menschen die bestmöglichen Bildungschancen biete. „Wir werden in den nächsten Jahren viel sparen müssen, bei der Bildung aber werden wir nicht sparen", versprach er.

 

 

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