Gemeinsam für Wesel

CDU zieht ihren Antrag für ein Sport-Konzept zurück

SPD hält an der Einführung eines Grünflächenkatasters fest

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Sport-Konzept ist vom Tisch

SPD dementiert Rückzug in Sachen Grünflächen-Kataster

Wesel. Das geplante Sportentwicklungskonzept ist einvernehmlich vom Tisch. Konfrontation gibt es indes zum Thema Grünflächenkataster. SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest bestreitet die Aussage von CDU-Ratsmitglied Franz Bothen, wonach er, Hovest, ihm gegenüber geäußert haben soll, auf der Erstellung eines solchen Katasters nicht länger bestehen zu wollen. Die CDU sieht in den Kataster-Plänen einen erneuten Angriff auf den städtischen Betrieb ASG. Übereinstimmung herrscht in punkto Sportentwicklungsplanung. Die CDU hatte ein entsprechendes Vorhaben von 2008 neu aufgegriffen und auf die Tagesordnung der heutigen Ausschuss-Sitzung setzen lassen. Kurzfristig sei ihr jedoch klar geworden, dass ein solches Konzept Nachteile in sich berge, sagt ihr Fraktionschef Jürgen Linz. Orts- und stadtteilnaher Bedarf könnten mit Hinweis auf einen gedeckten Gesamtbedarf nicht mehr zum Zuge kommen. Das könnte etwa für das Thema neuer Sportplatz in Bislich gelten. Daher ziehe die CDU ihren Antrag zurück, was der Position der SPD entspricht, die von einer unnötigen Ausgabe gesprochen hatte.

Weniger klar ist die Sache beim Thema Grünflächenkataster, das die „Koalition" im Rat will, die CDU ablehnt. CDU-Ratsherr Franz Bothen sagt, dass er, von Hovest auf das Thema Sportentwicklung angesprochen, eine Parallele gesehen und dies dem SPD-Politiker gesagt habe: Bei dem einen wie dem anderen Vorhaben lasse sich Geld einsparen. Hovest habe entgegnet, im Rahmen der Haushaltsberatungen könne man das Thema Kataster „absetzen".

Was der SPD-Politiker dementiert. Nicht von absetzen, sondern von befassen habe er gesprochen, und er habe Linz gegenüber seine Position deutlich gemacht. Danach hält Hovest an der Einführung eines Grünflächenkatasters fest, ist aber der Meinung, die Folgekosten dafür, vom ASG auf rund 60 000 Euro beziffert, ließen sich deutlich reduzieren.

Das Kataster müsse „nicht jedes Jahr nachgearbeitet werden", sagte er der NRZ, sondern, ähnlich wie das Einzelhandelsgutachten, nur alle paar Jahre. Von Privatisierung könne keine Rede sein. Wofür dann ein Kataster, das selbst bei reduzierten Folgekosten (woran die CDU allerdings zweifelt) noch teuer genug sei, fragt Jürgen Linz. Eine plausible Antwort blieben die Befürworter nach wie vor schuldig. Schwachpunkte des ASG jedenfalls sehe er nicht. Sein Parteifreund Bothen hält das Pochen Hovests auf den vorliegenden einheitlichen Beschluss für ein Kataster nicht für zwingend: „Man muss eine Sache auch revidieren können." Er sieht andere Gründe für das Beharren der SPD: „Das sind Bündnisprobleme mit der FDP. Die kommen aus der Sache nicht mehr raus." jo

 

 

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