Gemeinsam für Wesel

Häfen: Nach der Entscheidung des Kreisausschusses gegen das Weseler Angebot

Ludger Hovest: „Klipp und klar: Die Stadt verkauft keine Anteile und erst recht keine 44 Hektar Fläche im Lippemündungsraum

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Häfen: Politik sauer auf Kreis

Nach der schnellen Ratsentscheidung für die Kern-Hafengesellschaft lässt sich die Kreispolitik nicht unter Zeitdruck setzen. Sie will Wesel Hafen-Anteile abkaufen und kein Geld für die Kaimauer zahlen. Wesel wehrt das ab.

 

VON THOMAS HESSE

WESEL Nach der Entscheidung des Kreisausschusses gegen das Weseler Angebot, den Stadthafen in die künftige Kern-Hafengesellschaft einzubringen und gleichzeitig das Problem Kaimauer (Kosten: 9,3 Millionen) zu lösen, äußerten sich Weseler Politiker gestern verärgert. Wie berichtet, drängt die Kreis-Mehrheit darauf, statt die Einbindung des Stadthafens in das Gemeinschaftsunternehmen Wesels Anteile des Rhein-Lippe-Hafens abzukaufen - samt zugehörige Flächen. Grund: Der Kreis will nicht für die Kaimauer zahlen. Wesels Rat hatte am Dienstag einstimmig die Hafengesellschaft mit Stadthafen beschlossen.

Ludger Hovest (SPD) reagierte deutlich: „Klipp und klar: Die Stadt verkauft keine Anteile und erst recht keine 44 Hektar Fläche im Lippemündungsraum."

Er frage sich, wie man auf die Idee kommen könne, die Anteile zu kaufen, was über die Kreisumlage finanziert werde, die wiederum von Wesel mitzuzahlen ist. Hovest: „Wir haben ein schlüssiges Konzept vorgelegt für den Stadthafen, wir warten auf einen diskussionswürdigen Vorschlag des Kreises."

 

 


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