Gemeinsam für Wesel

Neue Wohnbebauung an der Dinslakener Landstraße wird abgelehnt

Für Wohnraum gebe es deutlich bessere Plätze

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Wesel, 28.06.2011, Petra Herzog

 Die Pläne des Reeser Architekten Günter Zech für das Gelände an der Dinslakener Landstraße (jetzt Pflanzencenter Cash & Carry/die NRZ berichtete), die heute im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt werden, wird die SPD-Fraktion ablehnen.

Das verkündete Ludger Hovest bereits gestern. Begründung: Weitere Baugebiete entlang der Betuwe-Linie sollten nicht zugelassen werden. Zum einen wegen des Lärms, der durch den Verkehr auf der Dinslakener Landstraße verstärkt werde, zum anderen weil kein erkennbarer Bedarf vorhanden sei. Für Wohnraum gebe es deutlich bessere Plätze.

Augenweide statt Baracke

Ganz anderer Ansicht ist die CDU-Fraktion. Die Mitglieder seien während der Sitzung am Montag von der Idee begeistert gewesen, so Vorsitzender Jürgen Linz. In diesem Bereich sei das Vorhaben eine Verbesserung.

Zwischenzeitlich ist bei der Stadtverwaltung auch ein Brief mit zahlreichen Bedenken gegen die Neubaumaßnahme mit Mehrfamilienhäusern plus Büroräumen und Tiefgarage eingegangen. Der Schreiber kann es unter anderem nicht nachvollziehen, dass ein fast viergeschossiges Gebäude entstehen soll, wo im Bereich Flamer Weg bis Oberndorfstraße eine maximal zweigeschossige Bauweise vorgesehen ist.

 

„Sicherlich ist ein Neubau eine Augenweide gegenüber einer Halle aus den 50er Jahren, wo bis auf die Erneuerung des Dachs nichts gemacht wurde“, heißt es in dem Brief. „Doch wenn man an dem Grundstück vorbeifährt, nimmt man diese Baracke gar nicht wahr, da durch das Außengelände und den Parkplatz des Gartencenters alles begrünt ist und die Halle im Hintergrund liegt.“ Außerdem wird dass frühere Verwaltungsgebäude der Firma Welsch an der Friedenstraße/Ecke Wackenbrucher Straße angeführt, das mit drei Loftwohnungen angeboten werde. Es sei noch immer nicht verkauft, obwohl es fast fertig gestellt sei. Mit Aussicht auf den Bahnhof, das Bahngelände und den Parkplatz sei es - ganz abgesehen vom Schallpegel - nicht vermietbar, so der Schreiber. Er regt die Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters für die Nahversorgung auf dem Cash & Carry-Gelände an.

 

Der Ausschuss tagt heute um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.


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