Gemeinsam für Wesel

SPD Wesel schlägt Pilotprojekt in NRW vor!

Photovoltaik-Anlagen an der Neubaustrecke B 58

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Pilotprojekt an den Böschungen der B 58?

Photovoltaik-Anlagen könnten an der neu gebauten Strecke entstehen. Blockheizkraftwerke für die beiden Bäder

Wesel. Im April hatte SPD-Fraktionschef Ludger Hovest Landeswirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger angeschrieben und angeregt, entlang der Bundesstraße 58 Photovoltaik-Anlagen zu bauen. Jetzt kam die viel versprechende Antwort. Danach sieht das Düsseldorfer Ministerium Möglichkeiten im Bereich des Knotenpunktes B 58 n/Anbindung Weseler Straße sowie auf drei Abschnitten von insgesamt bis zu 140 Metern Länge. Hovest soll nun einen Gesprächstermin mit den Stadtwerken Wesel organisieren, die als Betreiber der Anlagen aktiv werden sollen. Das Ministerium wiederum erklärt sich bereit, mit den Stadtwerken die Detailfragen zu erörtern und sich beim Bund für die Umsetzung eines Pilotprojekts in NRW einzusetzen.

Hovest reagierte erfreut und nannte weitere Pläne. So sollen Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebänden für weitere Energie sorgen. Außerdem sind zwei Blockheizkraftwerke (eines am Heubergbad und ein mobiles am Rheinbad, das im Winter am Hallenbad zum Einsatz kommt) sowie die Beteiligung an Windkraftanlagen geplant. Der selbst erzeugte Strom brächte auch steuerliche Vorteile. P.H.

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Photovoltaik an der B 58 - BHKW an den Bädern

WESEL (thh) Energie verspürt SPD-Chef Ludger Hovest nach einer Antwort aus dem NRW-Wirtschaftsministerium, dass die Böschungen an der B 58 teils für Photovoltaikanlagen nutzbar sind. Das entnimmt er einer Stellungnahme auf eine entsprechende Anfrage in Düsseldorf. Demnach eignen sich „einige Flächen" für Sonnenkollektoren am Straßenrand, andere sind mit Restriktionen belegt. Und die Frage der Wirtschaftlichkeit, so heißt es aus dem Ministerium, müsste vor Ort bewertet werden.

Möglicher Photovoltaik-Standort in Büderich ist das Sondergebiet für eine Tankstelle am heutigen Abknick der Bundesstraße Richtung Büderich Ortsmitte. Das müssen die Planer der Stadt prüfen. Im Bereich Rheinbrücke kommt ein Abschnitt mit 140 Meter Länge für das Zapfen von Sonnenenergie infrage. Unklar ist die Lage an der Südumgehung. Die nötigen Unterlagen sind fertig, die Planfeststellung ist aber nicht eingeleitet. Hier muss auch das Bundesverkehrsministerium gehört werden.

Hovest hat Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink gestern aufgefordert, den angebotenen Gesprächstermin vom Ministerium mit den Stadtwerken als möglichen Investor zu arrangieren. Er sieht seinen Vorstoß für Photovoltaik im Zusammenhang mit den Stadtwerken, die laut Unternehmenskonstruktion Teil der Bäder GmbH sind. Um diese steuerlich günstige Form zu erhalten, muss ein technischer Querverbund her - belegt etwa durch Stromerzeugung und -verbrauch. So wird es am Rheinbad ein mobiles Blockheizkrafrwerk (BHKW) und ein stationäres am Heubergbad geben. Dazu drängt Hovest weiter auf Windradstandorte im Lippemündungsraum.

 

 

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