Gemeinsam für Wesel

"Ungeprüft"

Leserbrief von Herrn Pucher zu Windkraftkonzentrationszonen

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zur wiederholt aufgeworfenen Frage, ob bei der Festlegung von Windkraftkonzentrationszonen im Stadtgebiet rechtsrheinische Flächen nicht untersucht worden seien, unterstellt der Leserbrief von Herrn Pucher dies sei nicht der Fall. Deshalb sei noch einmal an die Fakten erinnert, die im übrigen auch von Herrn Pucher im Erläuterungsbericht zur 1. Ergänzung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wesel - Darstellung von Konzentrationszonen zur Windenergienutzung - (Vorlage für den Rat der Stadt Wesel am 16.06.1998, einstimmiger Beschluss) nachzulesen sind.

 Darin ist u.a. im Kapitel:

2. Verfahren zur Ermittlung der Konzentrationszonen für die Windenergienutzung

ausgeführt:

Für das gesamte Stadtgebiet Wesel ist eine gleichgewichtige Bewertung über die Eignung bestimmter Flächen für die Nutzung der Windenergie durchgeführt worden. Dieses angewandte Verfahren wird als "Bewertung von konfliktarmen Flächenpotentialen" bezeichnet. Hierin werden die schützenswerten Raumfunktionen (Mensch und Natur) und bestimmte Schutzabstände zu diesen Raumfunktionen bewertet...usw.

 Im Rahmen dieses Verfahrens sind auch die Flächen im Lippemündungsraum untersucht worden. Diese Flächen sind als Konzentrationszone für Windkraftanlagen ausgeschieden, weil seinerzeit die landesplanerische Festlegung dieses Gebietes für die "Ansiedlung

großflächiger Vorhaben" dies nicht zuließ. Sollten sich neuere Gesichtspunkte ergeben haben, die für eine erneute Überprüfung Veranlassung geben, die mir nicht bekannt sind, so müssen diese Flächen selbstverständlich erneut einer Bewertung unterzogen werden.

 Im übrigen sei daran erinnert, dass, nicht zuletzt aufgrund der bekannten Vorgänge in Japan, der Ausbau regenerativer Energien immer größere Bedeutung gewonnen hat. Dies dürfte auch Herrn Pucher bekannt sein.

 Karlheinz Hasibether