Gemeinsam für Wesel

Die SPD Wesel treibt das Thema regenerative Energien voran

Drei Briefe an Stadtwerke-Geschäftsführer Franz Michelbrink, Landesminister Harry Voigtsberger und Johannes Remmel

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Brief an Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr

SPD-VORSCHLÄGE

Standorte für Windräder und Solarzellen

Wesel. Die Stadtwerke Wesel sollen nicht nur Strom aus Wasserkraft, die aus dem österreichischen Kaprun stammt, anbieten, sie sollen sich generell mehr den so genannten regenerativen Energien verschreiben. Das ist seit einiger Zeit das Ziel, das vor allem der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest verstärkt vorantreibt.

So hat er jetzt gleich drei Briefe verfasst. Einer ist an Stadtwerke-Geschäftsführer Franz Michelbrink adressiert, mit der Bitte, die Liegenschaften der Stadtwerke und Bäder dahingehend zu prüfen, ob hier Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung installiert werden können. Als Beispiel nennt Hovest das Wasserwerk in Flüren. Entweder sollen die Solarzellen von den Stadtwerken allein oder zusammen mit örtlichen Unternehmen betrieben werden.

Außerdem adressierte Hovest Schreiben an die Landesminister Harry Voigtsberger (Wirtschaft, Energie. Bauen, Wohnen und Verkehr) und Johannes Remmel (Klimaschutz, Umwelt. Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz). Sie sollen prüfen, ob sich die Böschungen an der Südseite der beiden künftigen Umgehungsstraßen Büderich und Fusternberg für die Installation weiterer Photovoltaik-Anlagen eignen. Auch hier sollten die Stadtwerke dann aktiv werden. Ähnliches gebe es bereits an Autobahnen im süddeutschen Raum.

Außerdem geht es Hovest ums Thema Windkraft. Die Stadt werde sicherlich aufgefordert, zusätzliche Zonen dafür auszuweisen. Deshalb schlägt der Sozialdemokrat den Lippemündungsraum vor. Dort gebe es geeignete Flächen, wo sich niemand durch Windkraftanlagen gestört fühlen dürfte. Dabei handele es sich zum einen um die beiden Landzungen an der Mündung in den Ölhafen und zum anderen um die Landzungen am Eingang zum Hafen Emmelsum. Vier oder fünf Anlagen würden hier sicher Platz finden. Stadtwerke und Stadt sollen in der Angelegenheit aktiv werden. P.H.

 

Brief an Stadtwerke Wesel GmbH
Brief an Stadtwerke Wesel GmbH
Brief an Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr
Brief an Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr

 

 

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