Gemeinsam für Wesel

Stadtwerke und Sparkasse gemeinsam „Hand in Hand“ für ein ökologisches Baugebiet

„Hessenweg“ im großen Stil eine ökologische Mustersiedlung in Wesel?

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel Rathaus, 46467 Wesel

Tel.: 0281/203-2202

Fax: 0281/203-2339

email:SPD-Fraktion@wesel.de

Bürgermeisterin

Frau Ulrike Westkamp

im Hause

24.03.2011

Stadtwerke und Sparkasse gemeinsam „Hand in Hand“ für ein ökologisches Baugebiet

Emmericher Str. / Hessenweg

Sehr geehrte Frau Westkamp,

wenn die Stadtwerke Wesel im Rahmen des Berufskollegs ein ökologisch einwandfreies

Heizwerk mit Pellet / Erdgas, u. s. w. errichten können, muss dieses Heizwerk von Beginn an

so ausgelegt werden, dass das zukünftige Wohngebiet „Hessenweg“ versorgt werden

und im großen Stil eine ökologische Mustersiedlung in Wesel entstehen kann.

Wir schlagen vor, dass eine Arbeitsgruppe zwischen den Stadtwerken Wesel, der Sparkasse

und Stadt Wesel eingerichtet wird, die die Planung begleitet und am Ende des Weges hier

eine Bebauung und Finanzierung aus einer Hand ökologisch erstklassig anbietet.

Für die SPD sind folgende Punkte besonders zu beachten:

1. Das Heizwerk wird so ausgelegt, dass Erweiterungen ohne Probleme möglich sind.

2. Die Unterführung der DB Strecke Oberhausen- Emmerich (Hessenweg) wird von Anfang

an so geplant und gebaut, dass ausreichend Platz für Versorgungsleitungen der Stadtwerke

Wesel vorhanden sind.

3. In den Bebauungsplänen wird von Beginn an ein Anschluss und Benutzerzwang

verankert.

4. Die Stadtwerke bieten von Anfang an alle Möglichkeiten regenerativer Energien, z. B.

Photovoltaik, an.

5. Die zu errichtenden Häuser werden nach dem neuesten Stand für Niedrigenergiehäuser

errichtet.

6. Die Sparkasse bietet im Rahmen ihrer vorbildlichen „ökologischen“ Ausrichtung ein

„Rundum Paket“ zur Finanzierung an.

Wir bitten Sie, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, diese in den zuständigen

Ausschüssen vorzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest

Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Stadtwerke will Berufskolleg mit Wärme versorgen

Geschäftsführer Franz Michelbrink präsentierte im Bauausschuss modifizierte Pläne für eine Anlage am Mühlenweg

Wesel. Nach der ersten Präsentation traten einige Probleme auf. Eine allein mit Holz befeuerte Heizungsanlage sollte für das Berufskolleg und möglicherweise für weitere Gebäude in der Nachbarschaft für angenehmen Temperaturen sorgen. Doch, so berichtete Stadtwerke Geschäftsführer Franz Michelbrink im Bauausschuss des Kreises, es gab Bedenken.

Auf dem Schulgelände kann das Heizwerk nicht errichtet werden, da wegen des Unfallschutzes der Laster, der die Holzpellets liefert, nicht über den Schulhof fahren dürfe. Also musste ein anderes Grundstück gefunden werden, was den Stadtwerken gelungen ist. Auch die Bedenken von Nachbarn des Grundstückes am Mühlenweg, auf dem die Anlage nun errichtet werden soll, wurden ausgeräumt. Sie befürchteten Lärm durch den Anlieferverkehr und Beeinträchtigungen durch Feinstaub. Die Stadtwerke Wesel, die das Heizwerk für den Kreis errichten möchte, führte Gespräche und legte nun eine veränderte Planung vor. Grundsätzlich bleibt es dabei: Neben dem Berufskolleg könnten auch Gebäude der Kirchengemeinde Herz-Jesu, die Grundschule am Mühlenweg und das neue Wohngebiet Hessenviertel versorgt werden. Neu ist, dass nicht allein Holzpellets verfeuert werden, sondern auch Erdgas. Das, so Michelbrink im Ausschuss, würde ebenfalls zu einer Verringerung des C02-Ausstoßes führen. So könne der cos-Ausstoß von z.Zt. 689 Tonnen pro Jahr um 317 Tonnen rediziert werden. Das für den Bau des Heizwerkes benötigte Gelände gehört der Kirchengemeinde. Sie will es, so Michelbrink, zur Verfügung stellen. Konkrete Planungen sollen, wenn möglich, vor dem Sommer vorgelegt werden.


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