Gemeinsam für Wesel

Geschäftsführer Franz Michelbrink ohne Vorbehalte unterstützen

Das steht für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ludger Hovest fest

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Der neue Weg der Stadtwerke

SPD-Fraktionschef Ludger Hovest unterstützt den Kurs Richtung erneuerbare Energien. Büro in der Sparkasse öffnet bald

Wesel. Zug um Zug werden die Stadtwerke zu einem Anbieter regenerativer Energien umgebaut. Das steht für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ludger Hovest fest. Dazu gehört für ihn auch, dass er die Positionen der Stadtwerke und damit die ihres Geschäftsführers Franz Michelbrink ohne Vorbehalte unterstützt. Damit reagierte der Genosse auf die Äußerung der „Aktion Gegenwind", die die NRZ gestern veröffentlicht hat. Er wundere sich über die Einmischung von Dietmar Pucher, der schließlich nicht in Büderich, sondern in Rheinberg wohne.

Anteile an der Steag denkbar

Man habe aber nicht nur Windkraft und Photovoltaik, sondern noch anderes mehr in petto, kündigte Hovest im Gespräch mit der NRZ an. So liefen nicht nur die Verhandlungen mit dem Windkraftspezialisten Klaus Schulze-Langenhorst weiter, sondern auch die mit dem Lackhausener Landwirt Martin Rohler, der eine Photovoltaik-Anlage auf dem Feld plant. Zudem müsse überlegt werden, ob etwa die großen Flächen rund um das Wasserwerk in Flüren für eine eigene Anlage genutzt werden könnten.

Und: Hovest möchte, dass die Beteiligung an der Steag geprüft wird. Denn so könnten sich die Stadtwerke einen Stromanteil sichern und für die Verbraucher gute Preise erzielt werden. Bislang müsse an der Leipziger Strombörse eingekauft werden, bei anderen Quellen sei auch eine andere Preiskalkulation möglich. Bislang sei das Stromangebot der Stadtwerke übrigens sehr beliebt. Es gebe mittlerweile 1400 Stromkunden, eine Zahl, die weit über den Erwartungen liege.

Im Übrigen zähle nicht der letzte Cent hinter dem Komma, sondern das gesamte Angebot. Und da seien die Stadtwerke Wesel ein verlässlicher Partner, findet der Sozialdemokrat, der eine weitere Idee verrät.
Das Thema  Elektromobilität müsse seitens der Stadtwerke vorangetrieben werden. Zwei, drei Elektrotankstellen könnten seiner Ansicht nach in der Kreisstadt Wesel eingerichtet werden. Als Standorte nennt er zum Beispiel das RWE-Areal, den Parkplatz an der Friedenstraße und in der Nähe des Berliner Tors. Dort werden sich übrigens bald die Stadtwerke präsentieren. Ab April können sich Interessenten im Verbands-Sparkassen-Gebäude über die Angebote des städtischen Tochterunternehmens informieren und bei Bedarf Verträge abschließen.

 

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