Gemeinsam für Wesel

Antrag zur Aufnahme eines Tagesordnungspunktes „Gasexploration am Niederrhein'

für die Ratssitzung am 12. April 2011/ Mit Presseberichte / Kurzstudie

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Wesel

Gas-Bohrung: Recht ändern

Der Widerstand gegen Probeborungen nach Erdgas wächst. So meldete sich gestern Helmut Winsienwski (USD) mit dem Ruf nach einer überregionalen Resolution und unterstützte die Kritik von Ludger Hovest (SPD Wesel). mehr 

Gas-Bohrung: Gift fürs Wasser? 

Wesel

Gas: Region will Initiative starten

Nach Resolutionen in Nachbarkommunen formiert sich auch in Wesel eine Front gegen Gasprobebohrungen, die wegen des Einsatzes von Chemikalien das Grundwasser gefährden könnten. mehr 

ASPO Deutschland / Kurzstudie "Unkonventionelles Erdgas"
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Kreis-Informationen

www.weselgas.com

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Antrag:

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel Rathaus,

Tel.: 0281/203-2202

Fax: 0281/203-2339

email: SPD-Fraktion@wesel. de

Bürgermeisterin

Frau Ulrike Westkamp im Hause

22. März 2011

Antrag zur Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Gasexploration am Niederrhein' Ratssitzung am 12. April 2011

Sehr geehrte Frau Westkamp.

mit Sorge betrachtet die SPD - Fraktion die Aktivitäten von Gas- und Erdölfirmen, die ihre

Claims nach dem bestehenden Bergrecht abstecken.

Die Erfahrung mit diesen Firmen, insbesondere in den USA, lassen Schlimmes befürchten.

Die Bohrungen werden mit Chemikalien durchgeführt. Dieses müssen wir verhindern.

Unser gutes Trinkwasser ist zu wertvoll, als dass man es einem vordergründigen Profitinteresse opfern darf.

Wir beantragen, dass die Bürgermeisterin beauftragt wird, zusammen mit Landrat Dr. A.

Müller und den Kommunen am Niederrhein gemeinsam mit den dort tätigen Stadtwerken und

Wasserwerken eine Initiative zu starten, die die Bohrungen unter Einsatz von ca. 60

verschiedenen Chemikalien verhindern soll.

Wir fordern Bürgermeisterin U. Westkamp und Landrat Dr. A. Müller auf, ebenfalls bei der

Landesregierung in der Richtung tätig zu werden, dass das Bergrecht geändert wird.

Umfassende Bürgerbeteiligung und Umweltverträglichkeitsstudien müssen im Bergrecht fest

verankert werden.

Genehmigungen nach dem Bergrecht aus Kaiser Wilhelms Zeiten ohne Bürgerbeteiligung

darf es nicht mehr geben.

Mit freundlichen Grüßien

 Ludger Hovest

Fraktionsvorsitzender