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Norbert Meesters zieht Bilanz

Presseberichte

Norbert Meesters, seit Mai im Landtag
Norbert Meesters, seit Mai im Landtag

 

Norbert Meesters, seit Mai im Landtag

"Ich bin der Kümmerer"

Interview Norbert Meesters (SPD) zieht Bilanz.

WESEL Knapp wurde er am 9. Mai in den Landtag gewählt. Seitdem hat sich Norbert Meesters (SPD) in der großen Politik etabliert. Markenzei­chen: der Kümmerer für Wesel und Umgebung. RP-Redakteur Thomas Hesse befragte Meesters nach sei­ner politischen Bilanz 2010.

Wie ist Ihre Bilanz?
Meesters
169 Tage besteht die Koaliti­on von Rot-Grün. Allgemein und persönlich ziehe ich eine positive Bilanz. Die Abstimmungen wurden alle gewonnen. Rot und Grün arbei­tet hervorragend zusammen. Die FDP macht Fundamentaloppositi­on, die CDU hat sich bisher nicht gefunden - das ist schwierig.

Und persönlich?
Meesters Ich habe die Sitze in den Ausschüssen Umwelt und Kultur bekommen, die ich wollte. Wirt­schaft, Soziales und Arbeit, Bau und Verkehr: Da bin stellvertretendes Mitglied. Das ist zum Beispiel we­gen der Betuwe wichtig.

Wie war Ihr Gefühl bei Ihrer Jung­fernrede?
Meesters Ich war damals erster Red­ner des Tages, eine aktuelle Stunde zum Klimagipfel von Cancun. Da hatte ich wenig Zeit, nervös zu sein. Ich habe schon viele Reden gehal­ten, da war es relativ einfach, dort oben zu stehen. Ich war hinterher richtig zufrieden.

Sie geben sich als Kümmerer. Gibt es zählbare Erfolge für Wesel?
Meesters
Es geht um Kontakte zu Mi­nisterien und Staatssekretären. Zum Beispiel in Sachen Historische Rathausfassade. Es gibt Nachfinanzierungsbedarf, das wird jetzt lau­fen, so glaube ich. Auch das Thema Betuwe erfordert Einsatz. Am 31. Januar wird es einen Betuwe-Gipfel mit Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger geben.

Wieder ein Minister an der Betuwe...
Meesters Im Landtag gibt es keinen Dissens, dass Druck auf Berlin ge­macht werden muss für Nordrhein-Westfalen. Es geht darum, gemein­sam mit dem Minister Druck zu machen. Wir müssen in eine Rich­tung stoßen. Es geht nicht darum, dass ein Minister mal kommt. Voigtsberger hat die Thematik von Anfang in den Fokus gerückt. Der Punkt ist einfach nur: Der Bund muss Geld zum Bahnausbau zur Verfügung stellen. Die Planfeststel­lungen müssen zügig kommen. Das Land würde vorfinanzieren, wenn der Bund am Ende des Tages sagt, dass er zahlt.

Sie machen den Eindruck, Sie fühlen sich richtig wohl im Politiker-Job. Ist das Eitelkeit?
Meesters Ich will Verantwortung wahrnehmen, weil mir das auch Spaß macht. Ich mache auch gerne offizielle Termine und rede in Ver­anstaltungen. Ich habe zum Bei­spiel Schulministerin Silvia Löhr-mann nach Hamminkeln zum SPD-Neujahrsempfang vermittelt. Dort steht lokale Bildungspolitik ja oben auf der Agenda, und da Rot-Grün gut miteinander können, kann man Redner auch über Parteigrenzen hinweg einladen. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. Das ist auch mein Selbstverständnis.

Norbert Meesters, seit Mai im Landtag

Politik

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Wesel. Für ihn persönlich und für die SPD sei es ein gutes Jahr gewesen. Diese Bilanz zieht Norbert Meesters 168 Tage nach dem Beginn der rot-grünen Koalition auf Landesebene und nimmt Bezug auf Weseler Themen. Beispiel Preußen-Museum.   weiter...

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