Gemeinsam für Wesel

Stellungnahme der SPD Fraktion zum Bädergutachten

Presseberichte

Ludger Hovest, SPD Fraktionsvorsitzender

Bädergutachten

Kaum Spielraum bei den Preisen

Wesel. Mit dem Bädergutachten befassten sich die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion gemeinsam mit Bäder-Geschäftsführer Franz Michelbrink. Grundsätzlich zeigten sich die Politiker „rundum zufrieden mit den drei Bädern“, wie es Vorsitzender Ludger Hovest...   weiter...

Ludger Hovest, SPD Fraktionsvorsitzender

 

Bäder-Öffnungszeiten: gut für Frühschwimmer

WESEL (thh) Bäder-Geschäftsführer Franz Michelbrink und Bäder-Lei­ter Volker Burgers waren Montag zu Gast bei der SPD-Fraktion. „Wir sind zufrieden, dass Wesel ein ho­hes Niveau bei den Bädern hat", ur­teilte gestern Fraktionschef Ludger Hovest. Aber es gebe Handlungsbe­darf. Bei der Heuberg-Gastronomie wird es ab 1. Oktober einen Pächter aus Bocholt geben, der in der Nach­barstadt bereits im öffentlichen Bad aktiv ist. Das Angebot im Sau­nabereich solle dadurch verbessert werden, im reinen Badbereich wer­de ein Automat aufgestellt. Das Thema Öffnungszeiten sieht die SPD so: „Bei den Frühschwimmern ab 6 Uhr gibt es keine Änderung, es handelt sich um treue Kunden. Mit­tags und abends wird es Verände­rungen geben. Die Geschäftsfüh­rung muss Vorschläge machen."

Rheinbad öfter zu?

Problem ist aus Sicht der SPD, dass Rhein- und Heubergbad teils doppelt laufen. Dies sei Haupt-Verlustbringer. Die Schließung des Heubergbades soll ausgedehnt werden, aber „mit höherer Flexibi­lität in Schlecht-Wetter-Perioden". Bei den Preisen sieht die SPD kei­nen Handlungsbedarf. Aber: Die Rabattregelung mit doppelten Rabatten (etwa Spätschwimmer und Mehrwertkarte) müsse überdacht werden. Der Gutachter, so Hovest, sage, in anderen Städten werde dies anders geregelt.

Bei den Investitionen soll die Bä­der GmbH Vorschläge machen. Zum Jahresende könne dann ent­schieden werden. Im Heubergbad stehen 700 000 Euro an Sanie­rungskosten an. Im Rahmen der Etatberatungen will die SPD nun erste Schritte gehen. Dabei ist auch energetische Sanierung ein Thema. Im Rheinbad sei Fotovoltaik für Warmwasserbereitung denkbar -möglicher Job für die ökologische Schiene der Stadtwerke.

Das Bislichbad sei ebenfalls „kri­tisch beleuchtet worden". Hovest: „Das Bad im Dorf soll erhalten blei­ben. Aber der Öffentlichkeitsanteil der normalen Schwimmkunden geht zurück. Ob die Zeiten richtig sind, muss überprüft werden." Gut sei, dass Angebote für Kurse von VHS, Bäder GmbH und Schulen in Bis­lich angenommen würden.

Die SPD gibt eine „Beschäftigungsgarantie für das Personal." Aber: flexiblere Öffnungszeiten und breitere Ar­beitsfelder dienen dazu, Arbeits­stunden abzubauen. Wie von Mi­chelbrink vorgeschlagen, werde die Bäder-Reinigung nicht outgesorct.
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