Gemeinsam für Wesel

Verdeckte Kontrollen am Bahnübergang "Holzweg"

Schriftverkehr mit der Kreispolizeibehörde

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel                                     Rathaus, 46467 Wesel

Tel.: 0281/203-2202 Fax: 0281/203-2339

e-mail :SPD-Fraktton@wesel.de 02.08.2010

Landrat des Kreises Wesel Dr. Ansgar Müller Postfach 10 11 60 46471 Wesel

Verdeckte Kontrollen Bahnübergang Holzweg

Lieber Ansgar,

da am Bahnübergang Holzweg bei geschlossenen Schranken immer wieder Jugendliche und Erwachsene den Bahnübergang überqueren, fordere ich:

Die Polizei f
ührt mit Beginn des Schuljahres verdeckte Beobachtungen am Bahnübergang durch.

Ich bitte der Stadt Wesel und mir im Laufe des nächsten halben Jahres einen Erfahrungsbericht zukommen zu lassen.

MA freundlichen Grüßen

Ludger Hovest

 

Dr. Ansgar Müller, Landrat
Dr. Ansgar Müller, Landrat

 

KreispolizeibehördeWesel, Postfach 101220, 46472 Wesel

Herrn Ludger Hovest

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel

46467 Wesel

Verdeckte Kontrollen Bahnübergang Holzweg

Ihr Schreiben vom 02.08.2010

Sehr geehrter Herr Hovest,

ich bedanke mich für Ihr Schreiben.

Auf Grund der öffentlichen Diskussion und der wiederkehrenden Be­richterstattung in den Medien ist der Bahnübergang Holzweg seit mehre­ren Jahren im Fokus der Polizei. Bei der jährlich stattfindenden Presse­besprechung der Stadt Wesel zum Schuljahresbeginn unter Beteiligung aller Träger der Verkehrssicherheitsarbeit wird seitens der Polizei re­gelmäßig auf die Situation am Bahnübergang und die Präsenz der Poli­zei vor Ort hingewiesen.

Die Bundespolizeiinspektion Kleve führt seit Längerem Informationsver­anstaltungen zum Thema „Verhalten an Bahnübergängen" an den Grundschulen am Holzweg und am Mühlenweg durch. Auf Antrag der Stadt Wesel wurden diese Veranstaltungen auf das Berufskolleg und Schulzentrum Nord ausgeweitet.

Zur Wahrnehmung der intensiven Präsenz wird die Überwachung in Abstimmung mit den Kooperationspartnern Stadt und Bundespolizei gezielt durch uniformierte Beamte durchgeführt. Mit einer Überwachung in bürgerlicher Kleidung müssten bewusst gefährliche Verkehrssituatio­nen zugelassen werden, um diese ahnden zu können. Dies ist mit dem gesetzlichen Auftrag zur Gefahrenabwehr und unserem Anspruch auf bürgernahe Polizeiarbeit nicht vereinbar.

Selbstverständlich werden gezielte präventive Aktivitäten und mit den anderen Verantwortlichen abgestimmte intensive Überwachungsmaß­nahmen weiter fortgesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angar Müller
Landrat

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