Gemeinsam für Wesel

„Schleichwege lästig machen"

Rund um die geplante Gewerbeansiedlung an der Hagerstownstraße muss eine Gesamtlösung her, so die Anwohner

NRZ / Joachim Freund

Wesel. Mit der geplanten Ansiedlung eines Baumarktes auf den zukünftigen Gewerbe­flächen an der Hagerstownstraße sind Schwierigkeiten verbunden. Bewohner des angrenzenden Wohngebietes befürchten neue „Schleichver­kehre" - bis zu 3000 Fahrzeuge täglich, wie sie der Bürger­meisterin geschrieben haben. Verbunden mit der Bitte um eine frühe Beteiligung. Ges­tern hatte die SPD-Ratsfraktion zu einem Ortstermin ein­geladen.

Schon derzeit, so stellt SPD-Ratsmitglied Peter Tebbe als Betroffener in einem Schrei­ben an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp fest, sei für die Anwohner „fast unerträglich", was sich in den Bereichen Dorstener Straße, Rosenstra­ße oder Am langen Reck an Schleichverkehren abspiele. Immer wieder sei das mit Ein­zelmaßnahmen zu verhindern versucht worden, jedoch ohne durchdringenden Erfolg, so sein Parteikollege Ludger Hovest.

Die Anwohner, von denen einige gestern kamen, forder­ten praktische Maßnahmen: eine Beschilderung, die abfah­renden Baumarkt-Besuchern die Fahrtrichtung vorschreibe und eventuell eine Einbahn­straßenregelung einschließt, aber auch straßenbauliche Veränderungen stellen sie sich vor. „Schleichwege lästig ma­chen" müsse das Motto sein.

Keine Lücke vom Schafweg aus

Es brauche eine sinnvolle Gesamtlösung, sagte Hovest -eine Ertüchtigung der Kreu­zung Hagerstownstraße/Am Schepersfeld, die Abbindung der gesamten Siedlung für den Schwerlastverkehr und Lärm­schutz. Unter anderem müsse darauf geachtet werden, dass vom Schafweg aus keine Lücke für Autofahrer entste­he, durch die sie „schleichen" könnten. In diese Planungen müsse auch die konkrete Form der Ausbauvorhaben für betroffene Straßen einbezo­gen werden. Für die ßlumen-straßc sind für 2012 Gelder dafür vorgesehen.

Die Thematik soll am Don­nerstag, 24. Juni, ab 20 Uhr während einer Bürgerver­sammlung in der Gaststätte Endemann erörtert werden. Im September oder Oktober soll in der Sache dann eine weitere Versammlung stattfin­den.

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