Gemeinsam für Wesel

Modernisierung des Auestadion

Hovest mahnt Schreiben bis zum 7. Mai an.

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Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender



Bericht des Lokalkompass vom 23. April 2010

 

 

Bericht der NRZ vom 23. April 2010

Hovest mahnt
Schreiben bis zum 7. Mai an
Auestadion
„Briefverkehr"

Wesel. Allein die Aussage des CDU-Landtagsabgeordneten Wolfgang Hüsken, dass die Stadt Wesel das Schreiben in Sachen Auestadion „als erle­digt betrachten" könne, reicht Ludger Hovest nicht. „Ich erwarte, dass bis zum 7. Mai auch ein Schreiben des Innen­ministeriums kommt, dass das vorangegangene gegenstands­los ist", verlangt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat. Die Stadt Wesel war zu einer schriftlichen Erklärung aufge­fordert worden, dass sie die
Maßnahmen notfalls ohne Landeszuschuss von 300 000 Euro durchführen würde (die NRZ berichtete).R. P.

Bericht der NRZ vom 21. April 2010

"Das ist ein ganz böses Spiel, das dürfen wir uns nicht gefallen lassen", sagte Ludger Hovest.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Landeszuschuss durch Erklärung infrage gestellt

Auestadion Modernisierung

Wesel. Wolfgang Jung sieht sich „noch ganz ruhig sitzen". Der Stuhl ist der des Weseler Sportdezernenten, der Brief des Innenministeriums in Sachen Förderung des Auesta­dions hat ihn nicht erschüttert. Allerdings besaß das Schrei­ben schon eine „neue Quali­tät". Denn die Stadt soll ein Erklärung abgeben, dass die Baumaßnahmen auch durch­geführt und damit komplett aus eigenen Mitteln bezahlt werden, wenn die in Aussicht gestellten und beantragten 300000 Euro nicht fließen sollten. „So eine Erklärung werden wir nicht abgeben", kündigt Wolfgang Jung an.

Ist damit das gesamte Pro­jekt geplatzt? Für den Sport­dezernenten nicht. „Wir müs­sen auf den Bewilligungsbe­scheid oder die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmen­beginns warten", erklärt Jung, der sich „bisher immer auf das verlassen konnte, was das Land gesagt hat". Nun befürchtet er, dass es eine Ver­zögerung gibt und der „Zeit­korridor noch knapper wird".

Für die Modernisierungs­maßnahmen (Gesamtkosten: 700 000 Euro) sowie den Bau der achten Laufbahn (150 000 Euro) wird eine längere Schön-Wetterphase benötigt. Doch im Hintergrund lauern die deutschen Mehrkampf­meisterschaften Ende August, die eines fertiggestellten Aues­tadions bedürfen.

„Wenn die Finanzierung infrage gestellt wird, müssen wir absagen", erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest. Die vom Land ver­langte Erklärung sei „der Hammer. Das ist ein ganz böses Spiel, das dürfen wir uns nicht gefallen Massen." Des­ halb werde er in dieser Sache die Landtagsabgeordneten einschalten und „massiven Druck ausüben".               R. P.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

berichtete am 21. März 2010

 

Ältere Interneteinträge zum Thema Auestadion:

18. März 2010

11. März 2010

10. März 2010


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