Gemeinsam für Wesel

Wohlfühlquartier Schepersfeld

Bericht: NRZ 17.März 2017 Michael Mrosek

Foto: Wolfgang Spychalski, Ortsvereinsvorsitzender

Wesel.   Klimaschutz im Quartier „Schepersfeld“ und die Verringerung der CO2-Emissionen standen am Mittwochabend auf dem Programm der SPD-Ortsvereinsveranstaltung Wesel-Ost. Wolfgang Spychalski, Ortsvereinsvorsitzender, eröffnete den Infoabend im „Leo`s“ am Schepersweg.

Klimaschutz im Quartier „Schepersfeld“ und die Verringerung der CO2-Emissionen standen am Mittwochabend auf dem Programm der SPD-Ortsvereinsveranstaltung Wesel-Ost. Wolfgang Spychalski, Ortsvereinsvorsitzender, eröffnete den Infoabend im „Leo`s“ am Schepersweg.

Die zielgebende Fragestellung der Infoveranstaltung: „Was kann Wesel tun, um das Klima zu schützen?“, wurde mit Beiträgen von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Björn Maaß, Projektmanager der Innovation City Management GmbH aus Bottrop, konkretisiert. Im vergangenen Jahr hatte sich Wesel erfolgreich beworben um Ideen und Lösungen für einen klimagerechten Stadtumbau zu realisieren.

Im Quartier „Schepersfeld“ sollen nun erste Schritte unternommen werden, so Bürgermeisterin Westkamp. „Großes Potential bei der Einsparung von CO2 liegt in der energetischen Sanierung beziehungsweise der energetischen Modernisierung von Gebäuden“, führte Björn Maaß aus. Denn rund 20 Prozent der CO2-Emissionen gehen auf Gebäude und die Beheizung zurück, wurde da erklärt. Die Stadt Wesel wird nun in den kommenden Wochen und Monaten mit der Innovation City Management GmbH in die Arbeit starten, sagte die Klimaschutzmanagerin der Stadt Wesel, Ingrid Bozsoki.

Zu gegebener Zeit werde es dann auch um konkrete Bürgerbeteiligung im Quartier „Schepersfeld“ gehen, so Bozsoki weiter. Als erster Schritt werde nun ein passgenaues „Quartierskonzept“ entwickelt, stellte Maaß vor. Dies beinhaltet ein Energiekonzept unter Beteiligung der Energieversorger für den Stadtteil und eine Quartiersanalyse, in der das Entwicklungspotenzial und die Pektiven des Quartiers in den Blick genommen werden.

Mit Hilfe der fachlichen und auch finanziellen Unterstützung des Projektes „Innovation City“ soll im Schepersfeld ein Wohlfühlquartier geschaffen werden, das als Leuchtturmprojekt auch für andere Stadtteile dienen könne, merkte die Bürgermeisterin an. Aufgrund der heterogenen, baulichen Struktur im Quartier Schepersfeld – vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbebetrieb – berge es ein sehr hohes Energieeinsparungspotential und damit auch sehr hohe Erfolgschancen auf CO2-Einsparung, so Westkamp weiter.

Bis Mitte 2018 werden nun in Wesel und allen 19 weiteren Quartieren und Städten der Metropole Ruhr die Konzepte für einen klimagerechten Stadtumbau erstellt. Im Anschluss daran geht es um die konkrete Umsetzung von Maßnahmen im öffentlichen Raum und um hoffentlich eine hohe Anzahl energetischer Sanierungen beziehungsweise Modernisierungen von Privateigentümern, die dafür auch Fördergelder und Zuschüsse im Rahmen des Quartiersumbaus beantragen können.


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