Gemeinsam für Wesel

Resolution der Stadt Wesel zum Regionalplan Ruhr

Ludger Hovest und Norbert Meesters hoffen für die Resolution zur Pettenkaul-Erweiterung auf ein eindeutiges Signal des Stadtrates. Die CDU ist auf jeden Fall dabei.

Neuer Anlauf für Erhalt des Kieswerks

Wesel. Breite Unterstützung für Hülskens: Wie die CDU, so setzt auch die SPD auf eine Abgrabungserweiterung bei Ginderich. Von Fritz Schubert / RP

Die Kiesindustrie hat in der Stadt einen hohen Stellenwert. Das ist kein Geheimnis. Hartnäckig, aber bislang erfolglos waren die politischen Bemühungen für den Erhalt des Hülskens-Kieswerks Pettenkaul bei Ginderich. Nun wird mit breiter Unterstützung ein neuer Anlauf gestartet, denn genehmigungstechnische Hürden scheinen ausgeräumt zu sein. Wie die CDU (RP berichtete), so setzt sich auch die SPD dafür ein, die Aufnahme der geplanten Erweiterungsflächen in den neuen Regionalplan mit einer Resolution der Stadt Wesel zu befeuern. Landtagsabgeordneter Norbert Meesters und Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest untermauerten dies gestern mit einem Besuch im Kieswerk bei Dr. Rudolf Koß, Wolfgang Spittka und Jürgen Bovenkerk.
<zum ganzen Bericht>

Lokalkompass

Resolution der Stadt Wesel zum Regionalplan Ruhr

Die Stadt Wesel unterstützt die Weseler Traditionsfirma Hülskens seit Jahren dabei, für die Abgrabung Pettenkaul auf Weseler Stadtgebiet eine Erweiterung genehmigt zu bekommen. Bei der Abgrabung Pettenkaul handelt es sich um eine ergiebige Lagerstätte, die für die Firma ein wichtiges Standbein darstellt und für die Sicherung von etwa 40 Weseler Arbeitsplätzen sorgt.

In den Jahren 2011 und 2012 hat die Stadt Wesel bereits versucht, die entsprechenden planerischen Voraussetzungen für eine Erweiterung herbeizuführen. Der Regionalverband Ruhr ist dem seinerzeit nicht gefolgt, hat aber darauf hingewiesen, dass die Stadt Wesel dieses Anliegen im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalplans Ruhr einbringen kann.

Wir bitten daher, einen Erweiterungsbereich für die Abgrabung Pettenkaul in den neuen Regionalplan Ruhr aufzunehmen. Eine mit der Firma Hülskens besprochene rd. 75 ha große Erweiterungsfläche, die konfliktfrei ist, ist in der Anlage dargestellt.

Für diesen Erweiterungsbereich sind Proteste oder Einwände nicht zu erwarten. Die Abgrabung Pettenkaul ist seit Jahren von der Weseler Bevölkerung akzeptiert und wird auch von den Naturschutzverbänden nicht thematisiert.

In der Vergangenheit bestand zwar ein Interessenkonflikt mit der Wasserwirtschaft, dieser steht jedoch unmittelbar vor der Erledigung, weil das Wasserschutzgebiet Gindericher Feld mittlerweile ausgewiesen ist und der ruhende Rechtsstreit kurzfristig beendet werden kann.

Mit dem Unternehmen ist im Übrigen besprochen worden, dass eine Erweiterung nur in nordöstlicher Richtung erfolgen sollte. Die bisher vorgesehene nordwestliche Erweiterung hätte mittelbar das Wasserschutzgebiet tangiert und wird daher nicht mehr weiter verfolgt.

Damit wäre der ursprüngliche wasserwirtschaftliche Interessenkonflikt beendet.

Es besteht also die Möglichkeit einer konfliktfreien und akzeptierten Abgrabungserweiterung auf Weseler Stadtgebiet, die auch einer gefälligeren Gestaltung des westlichen Stadtbereiches dienen würde. In Absprache mit dem Unternehmen könnte für die Weseler Bürgerinnen und Bürger ein gesellschaftlicher Mehrwert von erheblicher Bedeutung geschaffen werden. Das Unternehmen hat insoweit eine umfassende Kooperation für die Schaffung eines Naherholungsbereiches in Aussicht gestellt.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Firma Hülskens bei der Neugestaltung des Lippemündungsraumes hinweisen, die in Absprache mit dem Land NRW erfolgte und deren Ergebnisse in Wesel eine hohe Anerkennung erfahren.

Wesel, den 06.04.2016


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