Gemeinsam für Wesel

Nutzung der THW Einrichtung Kanonenberge Wesel zur Unterbringung von Flüchtlingen

Schöne Worte aus Berlin helfen Wesel, angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen, nicht.

Mit Pressebericht

NRZ 12.09.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lokalkompass

Sehr geehrter Herr Staatssekretär,

vor einigen Wochen haben wir über die Weigerung des THW gesprochen, in ihrer Einrichtung in Wesel, Kanonenberge Flüchtlinge unterzubringen.
Der Winter steht vor der Türe, die Flüchtlingszahlen steigen und wir benötigen dringend geeignete Räume zur Unterbringung der Flüchtlinge.

Das THW verfügt über geeignete Räumlichkeiten und hat nach Ausbruch des Balkankrieges, zu Beginn der 90er Jahre, Flüchtlinge angemessen untergebracht.

Nun gibt es eine interne Weisung des THW, der die Unterbringung untersagt.

Das nehmen wir nicht hin!

Schöne Worte aus Berlin helfen Wesel, angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen, nicht.

Wir bitten Sie und die Landesregierung so viel Druck aufzubauen, dass die Weisung des THW korrigiert wird und Flüchtlinge dort angemessen untergebracht werden. Im Moment können wir in Wesel die zugewiesenen Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen.

Ich möchte aber für die SPD deutlich darauf hinweisen: Wir werden keine Zeltstädte aufbauen und keine unangemessene Unterbringung in Turnhallen dulden, wenn gleichzeitig ausreichend Bundeseinrichtungen und NATO Einrichtungen in Wesel vorhanden sind und eine menschenwürdige Unterbringung für die traumatisierten Flüchtlinge möglich ist.

Bürokratische Hindernisse müssen in dieser besonderen Situation, vor allem in Hinblick auf steigende Flüchtlingszahlen und dem Beginn der kalten Jahreszeit, außer Kraft gesetzt werden, zum Schutz der Menschen.


Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender