Gemeinsam für Wesel

Im Sinne einer nachhaltigen Stärkung und zukunftsfesten Ausgestaltung des öffentlichen Bildungsangebotes beantragt die Stadt Wesel die Errichtung einer weiteren Gesamtschule in der Stadtmitte, die den Schulbetrieb zum Schuljahr 2016/17 aufnimmt.

Antrag zu der Ratssitzung am 5.5.2015

Foto: Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende im Schul- und Sportausschuss

Mit großem Interesse nimmt die SPD-Fraktion die sich ändernden Wünsche der Eltern an unsere Schullandschaft zur Kenntnis.

Deutlich wird der sich weiter verstärkende Wunsch nach längerem gemeinsamen Lernen und nach einer Beschulung, die alle Schulabschlüsse vorhält.

Zugleich stellen wir auch im Landes- und Bundestrend eine veränderte und rückläufige Nachfrage nach Schulformen fest, die keine Möglichkeiten zum Erwerb höherer Schulabschlüsse beinhalten. Diese Entwicklung betrifft insbesondere die Hauptschule.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag zur Beratung für die Ratssitzung am 5.5.2015 mit der Bitte, unseren Antrag und den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Linke und WWW/Piraten in den Schulausschuss am 28.5.2015 zur weiteren Beratung zu überweisen.

  1. Nach der Beratung wird der Rat in der Sitzung am 23. Juni 2015 eine endgültige Entscheidung treffen.
     
  2. Auch künftig soll in der Stadt Wesel der Erwerb aller Schulabschlüsse möglich sein.
     
  3. Um ein bedarfsgerechtes Angebot vorhalten zu können, findet eine Elternbefragung nach den Sommerferien statt.
     
  4. Im Sinne einer nachhaltigen Stärkung und zukunftsfesten Ausgestaltung des öffentlichen Bildungsangebotes beantragt die Stadt Wesel die Errichtung einer weiteren Gesamtschule in der Stadtmitte, die den Schulbetrieb zum Schuljahr 2016/17 aufnimmt.
     
  5. Die Realschule Mitte und die Gemeinschaftshauptschule Martini bilden zum Schuljahr 2016/17 keine neuen Eingangsklassen und laufen aus.
     
  6. Die Realschule Nord wird zweizügig fortgeführt.
     
  7. Die beiden Gymnasien werden im Bestand gesichert und nachhaltig gestärkt. Die räumliche Situation des AVG wird den gestiegenen Raumanforderungen angepasst.
     
  8. Die Verwaltung wird beauftragt, eine entsprechende Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf vorzunehmen und die erforderlichen Anträge zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest

Fraktionsvorsitzender

NRZ Bericht

RP Bericht

 

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