Gemeinsam für Wesel

SPD Wesel mit Deltaport sehr zufrieden, Arbeitsplätze werden geschaffen

Zwei Jahre nach der Hafengründung herrscht Zuversicht

Hafengruppe DeltaPort peilt 2015 neue Ansiedlungen an.
Stadthafen geht runderneuert an den Start - Ansiedlungen in Emmelsum und Rhein-Lippe liegen im Plan.

Wesel, den 09. Dezember 2014.
Die Weseler Hafengruppe DeltaPort geht mit einer -- für die ihre Mitarbeiter ebenso wie für die Gesellschafter Kreis und Stadt Wesel, Voerde sowie die Hülsken-Gruppe – guten Perspektive in das neue Geschäftsjahr 2015: „Wir freuen uns auf die vor uns liegenden Aufgaben, die drei Teilhäfen nach den ersten beiden ermutigenden Jahren auch in 2015 weiter beleben zu können“, sagte Hafenchef Jens Briese vor Journalisten und Politikern auf seiner Jahresend-Pressekonferenz im Weseler Welcome-Hotel mit direktem Blick auf den Rhein und die Häfen von DeltaPort.

Anlass für diesen optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr gibt es für den DeltaPort-Geschäftsführer durchaus: Nachdem in 2014 gleich zwei Großvorhaben angelaufen sind und bereits deutlich Konturen zeigen, steht als nächstes die formelle Übernahme des Weseler Stadthafens aus dem Portfolio der Stadt Wesel (Stadtwerke GmbH) unter die Fittiche von DeltaPort auf der Tagesordnung. „Mit diesem Teil unserer Hafengruppe haben wir  noch eine Menge vor“, gibt Jens Briese die künftige Richtung vor.

Er sieht sich damit auf einer Linie mit seinen Gesprächspartnern im Hafen – den dort angesiedelten Logistikunternehmen von Hülskens über die Hohe Mark (HoMa) Raiffeisen-Genossenschaft bis zu Garant, Birkhoff, RWZ und der Rhenus-Gruppe. Während sich Hülskens bereits vor Jahren aus eigener Kraft um die Herrichtung der Kaianlage im Bereich ihrer eigenen unternehmerischen Aktivitäten gekümmert hat, freuen sich die anderen Firmen darauf, wieder im Normalbetrieb Hafengeschäft – also den Güterumschlag – betreiben zu können.

Inzwischen sind die Sanierung der Stadthafenpier durch eine davor gesetzte nagelneue Kaimauer und die Erneuerung der Gleisanlage für die Hafenbahn bis auf Restarbeiten nahezu abgeschlossen. Auch die früher an unterschiedlichen Orten residierenden Hafenmeister, die alle Aktivitäten in den Teilhäfen überwachen und koordinieren, sind organisatorisch in einem gemeinsamen Hafenmeister-Büro im Stadthafen zusammengefasst worden.

Der Lückenschluss im Bereich der Firma Birkhoff zwischen dem für gut 11 Millionen Euro komplett erneuerten Nord- und dem Südteil soll 2015 ebenfalls erledigt sein. Geschäftsführer Briese vor der Presse: „Wir freuen uns jetzt auf steigende Umschlagszahlen im Stadthafen, beispielsweise durch den Salzumschlag von Esco, den Hülskens von der Altanlage auf der anderen Rheinseite auf die nagelneue Anlage in Wesel verlagert hat“.

Und auch an einem weiteren Thema wird in der DeltaPort-Zentrale an der Moltkestraße gearbeitet: Die Wiederbelebung der schon äußerlich als eher „abgängig“ empfundenen Umschlagsanlagen im Bereich der Nordpier und – natürlich – auch deren optische Verbesserung. An dem Anblick der in die Jahre gekommenen Gebäude hatte es vor Wochen bei einer Politiker- Bereisung deutliche Kritik gegeben –„sehr berechtigt“, wie Jens Briese findet.

Im runderneuerten Stadthafen stehen ab 2015 für den zügigen Umschlag  von Gütern aus bzw. in das Binnenschiff neben mehreren Siloanlagen eine Mineralöl-Umschlagsanlage, eine Salzumschlagsanlage, eine Sauganlage für Schüttgüter, ein neuer Mobilkran, diverse Förderbänder, ein Ladetrichter für die Lkw-Beladung mit Sand, Kies oder Salz sowie ein Entladetrichter für Waggons bereit. Die komplett erneuerte Hafenbahn verfügt über eine Rangiergruppe von dreimal 350 Meter Gleisstrecke, eine Gleisanlage von zusätzlich zweimal 600 Meter Gleisen bzw. eine drei Kilometer lange Anbindung.

Die in diesem Jahr begonnenen Millionen-Investitionen in den beiden anderen Häfen Emmelsum und Rhein-Lippe gehen planmäßig voran und nehmen zunehmend Gestalt an:

In Emmelsum steht für 2015 die formale Änderung des Regionalplans als Grundlage für die Westhafen-Erweiterung auf der Tagesordnung. Für das Frühjahr ist der Beginn der Arbeiten an dem 46.000 Quadratmeter großen neuen Contargo-KV-Terminal geplant, um im 4. Quartal 2015 dort den Teilbetrieb aufnehmen zu können.

Sappi schließlich überlegt für das zweite Quartal 2015 die Erweiterung seines Geländes um etwa sechs Hektar mit dem Neubau einer Logistikhalle mit einer Lagerfläche von rund 15.000 Quadratmeter. Und schließlich werden die Eisenbahn-Verkehre von und nach Emmelsum/Oberhausen ab Sommer 2015 vollautomatisch über ein elektronisches Stellwerk in Oberhausen gesteuert.

Im Rhein-Lippe-Hafen laufen die Baumaßnahmen der Neuansiedler Hegmann Transit GmbH (Schwerlast-Terminal) sowie GS-Recycling mit einer Aufbereitungsanlage für Schmierstoffe aus dem Automotivebereich sowie einer Schiffsreinigungsanlage und einem Umschlagsbetrieb für fertige Produkte planmäßig. Die landseitige Schwerlastanlage (Halle 15.000 qm) wird im zweiten Quartal 2015 betriebsfertig sein, der Startschuss für den Baubeginn des dazugehörigen westlichen Teils der Schwerlast-Pier im Norden (150 Meter) soll im zweiten Halbjahr 2015 fallen, für den östlichen Teil mit weiteren 150 Meter etwas später.

Begonnen worden ist an der östlichen Hafenböschung in der Nähe der neuen Anlagen von GS-Recycling mit der Planung einer Brücke mit zwei Schiffsliegeplätzen für u.a. den Umschlag von Ölen und die Schiffsreinigung.

Zufriedene Bilanz von Hafenchef Jens Briese nach Pressekonferenz und Häfenbefahrung im Rahmen einer gemeinsamen Rundreise durch alle drei Hafen-Standorte: „Es läuft bislang alles nach Plan. Was weitere Interessenten an Flächen angeht: Wir haben eine Reihe von Anfragen und sind zuversichtlich, dass wir diese auch in weitere konkrete Ansiedlungen umwandeln können“.

Konkreter Hintergrund für diesen Optimismus: Der Hafen verfügt derzeit über 16 Hektar sofort verplanbare freie Fläche, weitere 46 Hektar befinden sich in der Entwicklung. Resümee Briese: „Die Zusammenlegung der drei Häfen unter dem Dach von DeltaPort vor zwei Jahren war eine goldrichtige Entscheidung der Gesellschafter“.

Rheinische Post

NRZ

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