Gemeinsam für Wesel

Wildes Plakatieren:

SPD fordert hohe Geldbußen

 

WESEL (kwn) Die RP hat in ihrem Montagsinterview mit Citymanager Thomas Brocker unter anderem auf die zahlreichen und vor allem unge­ordneten Hinweisschilder am Orts­eingang Schillstraße/Am Lippegla-cis hingewiesen. SPD-Fraktionschef Ludger Hovest hat das Interview aufmerksam gelesen und sich Ge­danken gemacht. In einem Brief an Parteifreundin und Verwaltungs­chefin Ulrike Westkamp bittet er da­rum, dass dieses Thema in der nächsten Sitzung des Wirtschafts­förderungsausschusses auf den Tisch kommt.

„Die schöne einheitliche Beschil­derung und Wegweisung wird an vielen Stellen durch genehmigte und ungenehmigte Hinweisschilder ergänzt. Das kann so nicht bleiben", heißt es in dem Antrag des Chef-Ge­nossen. Und dann spricht er auch noch ein weiteres Problem an: das wilde Plakatieren. „Wir fragen uns, ob nur wir diese unschönen und wilden Plakate sehen, oder andere auch? Warum wird nicht dagegen eingeschritten?", fragt sich Hovest, der bereits mit Franz Bothen (CDU), dem Vorsitzenden des Wirtschafts­förderungsausschusses Kontakt aufgenommen hat, um ihn zu bit­ten, einen Mitarbeiter des Ord­nungsamtes zur Sitzung einzula­den. Denn: „Wir haben das Ord­nungsamt auf viele wilde Plakate in Lackhausen, die auf eine Veranstal­tung in der Niederrheinhalle hinge­wiesen haben, aufmerksam ge­macht. Am nächsten Tag wurden sie entfernt, aber unter anderem an der Brüner Landstraße blieben sie hän­gen. Warum ist das so? Warum wird das geduldet?"

Im RP-Gespräch gab sich Hovest kampfeslustig: „Das darf man sich nicht gefallen lassen, da muss man eine klare Linie ziehen." Diejenigen, die ohne Genehmigung Plakate un­ter anderem für Flohmarkt- und Discoveranstaltungen im öffentli­chen Raum aufhängen würden, müssten mit einem Ordnungsgeld von mehreren tausend Euro belegt werden, fordert er.

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