Gemeinsam für Wesel

Nitratbelastungen im Grundwasser

Die SPD-Fraktion im Kreis Wesel sorgt sich nachhaltig um die Qualität des Grund- und Trinkwassers in der Region

Die SPD Fraktion der Stadt Wesel unterstützt den Antrag der Kreistagsfraktion nachhaltig

Sehr geehrter Herr Landrat,

die SPD-Kreistagsfraktion beantragt für die nächste Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 19.03.2014 einen Sachstandsbericht zum Thema Gefährdung von Grundwasser durch Überdüngung und in dem Zusammenhang Gülleimporte aus den Niederlanden in den Kreis Wesel.


Dabei soll die Verwaltung insbesondere zu folgenden Fragen Stellung nehmen:

- Wie haben sich seit 2011 die Nitratwerte im Kreis Wesel entwickelt?
- Wie wird die Gefährdung von Einträgen an Gülle in Wasserschutzgebieten des Kreises Wesel im Vergleich zu Einträgen aus undichten Kanalisationen beurteilt?
- Wie haben sich die Gülleimporte aus den Niederlanden nach Deutschland, insbesondere nach NRW bzw. in den Kreis Wesel entwickelt? Mittlerweile können die deutschen Behörden die niederländische Datenbank zum grenzüberschreitenden
Gülletransport nutzen. Wie ist die Mengenentwicklung? Wie wird sichergestellt, dass keine weiteren, illegalen Gülletransporte erfolgen?
- Ein Grund für die niederländischen Gülleimporte sind die unterschiedlichen Sperrfristen zur Gülleausbringung. Wann ist mit einer Anpassung der Sperrfristen für Gülleeintrag innerhalb der EU zu rechnen?
Begründung:
In 2011 hat sich der Fachausschuss und Kreistag ausführlich mit den Auswirkungen der intensivierten Landwirtschaft im Kreis Wesel, den zusätzlichen Gülleimporten aus den Niederlanden nach NRW und den damit einhergehenden besonderen Nitratbelastungen der Grundwasserkörper befasst. Die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert u. a., dass die Nitratwerte bis 2015 max. 50 Milligramm/Liter betragen dürfen. In Abstimmung mit dem Kreistag hatte der Landrat die zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene aufgefordert, die rechtlichen Rahmenbedingen im Bezug auf die Gülleimporte zu überarbeiten.

Eine Überdüngung der Felder und die zusätzlichen Belastungen durch Gülleimporte
aus den Niederlanden insbesondere in die Kreise Kleve und Wesel sind vor dem Hintergrund der Anforderungen des sog. Kanal-TÜV in den Wasserschutzgebieten nur schwer nachvollziehbar und werden entsprechend kritisch diskutiert.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Kiehlmann
Vorsitzender

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