Gemeinsam für Wesel

Auswirkungen auf das Verkehrsnetz durch neues Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße

Autobahnanschluss: Meesters warnt vor Alleingängen Nur gemeinsam mit Hamminkeln könne es eine Chance geben

Karlheinz Hasibether, Planungssprecher der SPD-Fraktion
Karlheinz Hasibether, Planungssprecher der SPD-Fraktion

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Neues Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße, Auswirkungen auf das Verkehrsnetz

Pressemitteilung von Karlheinz Hasibether

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Sorgen der Anwohner der Feldstraße wegen des zunehmendem Lkw-Verkehrs sind sehr gut nachvollziehbar. Ich habe als Planungssprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung beim Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes für das neue Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße bereits gefordert, dass zunächst eine Verkehrsuntersuchung über die Auswirkungen der Neuplanung auf die Feldstraße durchgeführt wird und Lösungen aufgezeigt werden, wie negative Auswirkungen vermieden werden können, bevor diese Planung umgesetzt wird.

In der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses ist von der Verwaltung bereits prognostiziert worden, dass der Verkehr in der Rudolf-Diesel- Straße in Zukunft um 50 % zunehmen wird! Auch ein wohl erst in weiter Zukunft zu erwartender neuer Autobahnanschluss an der B 70 wird dieses Problem nicht lösen. Es ist eher zu erwarten, dass dann nicht nur Lkw-Verkehr aus Richtung Schermbecker Landstraße sondern auch vermehrt aus Richtung Brüner Landstraße die Spange Feldstraße zu den Gewerbegebieten an der Rudolf-Diesel-Straße befahren wird.

Diese Zukunftsszenarien müssen untersucht, die Auswirkungen auf das vorhandene Straßennetz dargestellt und Lösungen aufgezeigt werden, bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden. In Hinblick auf die Realisierung der neuen B 58 N und großflächigen neuen Gewerbeansiedlungen im Osten der Stadt muss ganz neu nachgedacht werden, wie die Verkehrsströme im östlichen Stadtgebiet gelenkt und verteilt werden können, ohne dass vorhandene Wohngebiete weiter belastet werden. Das östliche Stadtgebiet ist aufgrund der hier in der Vergangenheit starken Siedlungsentwicklung und Nähe zur Autobahn A3 bereits stark belastet.

Hier ist dringender Handlungsbedarf seitens der städtischen Verkehrsplanung gegeben. Diese Probleme sind nicht bloß durch verkehrsregelnde Maßnahmen, wie sie im Ausschuss für Verkehrssicherheit diskutiert werden, sondern nur durch eine generelle, vorausschauende Verkehrsplanung zu lösen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Meesters, SPD-Landtagsabgeordneter
Norbert Meesters, SPD-Landtagsabgeordneter

 

 

Norbert Meesters, SPD-Landtagsabgeordneter

Autobahnanschluss: Meesters warnt vor Alleingängen

Nur gemeinsam mit Hamminkeln könne es eine Chance geben. Karlheinz Hasibether thematisiert die Feldstraße

Wesel. So einfach kann man es sich nicht machen, meint SPD-Landtagsabgeordneter Norbert Meesters und meint damit den Weseler FDP-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Eifert. Dieser hatte sich im Gespräch mit der NRZ überzeugt gezeigt, dass die Hamminkelner die Chance „verpennt" hätten, einen Autobahnanschluss zu bekommen und deshalb müsse Wesel eben alleine einen entsprechenden Vorstoß unternehmen. „Das bringt nichts", versicherte Meesters gestern und verweist auf mehrere Gespräche, die er im Düsseldorfer Verkehrsministerium und beim Landesbetrieb Straßen NRW geführt hatte. „Alle haben mir bestätigt, dass nur ein gemeinsames Vorgehen beider Kommunen eine Lösung bringen kann." Er warne darum vor Alleingängen, nur gemeinsam erhöhe sich die Chance, dass es mit dem Anschluss funktionieren könne.

Zum Thema Feldstraße meldete sich gestern auch Karlheinz Hasibether zu Wort. Er könne die Sorgen der Anwohner der Feldstraße gut nachvollziehen. Er habe als Planungssprecher der SPD-Fraktion beim Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan für das neue Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße bereits gefordert, dass zunächst eine Verkehrsuntersuchung über die Auswirkungen der Neuplanung auf die Feldstraße durchgeführt und Lösungen aufgezeigt werden müssten. Auch ein in weiter Zukunft zu erwartender neuer Autobahnanschluss an der B 70 wird das Problem nicht lösen, so Hasibether. Mit Blick auf die Realisierung der neuen B 58n und großflächiger neuer Gewerbeansiedlung im Osten der Stadt müsse neu nachgedacht werden, wie die Verkehrsströme im östlichen Stadtgebiet gelenkt und verteilt werden, ohne vorhandene Wohngebiete weiter zu belasten. Hier sieht er dringenden Handlungsbedarf durch die Stadt. Die Probleme seien nicht bloß durch verkehrslenkende Maßnahmen zu lösen. M.B.

 

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