Gemeinsam für Wesel

Wenn Amsterdam mehr für die Region spricht als die FDP im Bundestag

Durch jüngste Medienberichte über einen Fernverkehrshalt am Niederrhein sieht sich die SPD Wesel in Ihrer Politik: Lobby für Wesel und den gesamten Niederrhein zu machen bestätigt. Unser stellvertretender SPD-Vorsitzender Patrick te Paß äußert sich wie folgt:

„Als Weselpartei wollen wir mit allen Mitteln den Standort Wesel nachhaltig stärken und dabei den Umweltschutz nicht vernachlässigen. So ist im Frühjahr die Idee eines Fernverkehrshalt in Wesel geboren worden. Natürlich haben wir sofort mit dem Widerstand der DB gerechnet, aber dass der Halt in Wesel bzw. am Niederrhein äußerst attraktiv ist bestätigten uns nun die Niederländer.

Ein ICE hält im Weseler Bahnhof
ICE hält im Weseler Bahnhof

Nun gilt es Wesel zu positionieren. Als einziger Trennungsbahnhof am unteren Niederrhein mit ausreichender Distanz zu bestehenden Fernverkehrshalten und der Anbindung Bocholts über den SPNV muss die Wahl bei einem ICE-Halt am Niederrhein zwangsläufig auf Wesel fallen. Diese Qualitäten gilt es herauszustellen.“

Im Gespräch mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst am vergangenen Samstag holte sich der Fraktionsvorsitzende der Weseler SPD, Ludger Hovest, die benötigte Unterstützung aus dem Land: „Es gilt nun zusammen mit dem Land NRW und den Verkehrsexperten in den Niederlanden ein breites Bündnis aufzubauen, um auch in Berlin die entsprechenden Weichen für einen Fernverkehrshalt in Wesel zu stellen. Ich freue mich besonders, dass hier der Verkehrsminister unser Vorhaben unterstützt.“

Hierzu greift te Paß insbesondere noch einmal die Äußerungen des Bundestagsabgeordneten Reuther (FDP) auf: „Noch vor einigen Wochen hielt Reuther, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags, den Niederrhein für zu irrelevant und verneinte die Notwendigkeit eines Fernverkehrshalts. Sowohl die Verkehrsexperten in den Niederlanden als auch die in seiner eigenen Partei zeigen ihm nun schmerzlich auf, dass er falsch liegt. Damit unsere Region nicht in den Hintergrund gerät, müssen wir diese progressiv gestalten wollen. Abgeordnete, welche uns nur klein Reden brauchen wir nicht und sollten auch nicht als unsere Interessensvertreter im Parlament kandidieren.“