Gemeinsam für Wesel

ICE-Halt Wesel

SPD zufrieden mit den Umfrageergebnissen

Vor genau einer Woche gab die SPD Wesel das Ziel aus, den Schienenfernverkehr an den Niederrhein zu holen. Parallel dazu fragten die Genossen per Facebook die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung. Zu den nun vorliegenden Ergebnissen äußert sich Patrick te Paß, stellvertretender Vorsitzender der SPD Wesel:

„Wir freuen uns, dass von 311 Teilnehmern mit Abstand die meisten, nämlich 257 Personen, einen ICE-Halt in Wesel befürworten. Das bestärkt uns natürlich darin, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Te Paß unterstreicht dabei nochmals die Relevanz für den Niederrhein: „So ein ICE-Halt klingt natürlich erstmal sehr ambitioniert. Wenn wir aber feststellen, dass über 60 kleinere Städte zum Teil mit weniger als 15.000 Einwohner, am Fernverkehrsnetz angeschlossen sind, ist unser Vorhaben bei weitem nicht mehr so unerreichbar. Fakt ist, der Standort Wesel wird hierdurch gestärkt. Die Zeiten der großen Industriebetriebe am Niederrhein sind leider vorbei, sodass es als Dienstleistungsstandort vielmehr darauf ankommt, möglichst schnell und komfortabel die Metropolen wie Düsseldorf und Köln aber auch Frankfurt und Amsterdam zu erreichen.“

Mehr als verwundert sind die Genossen dabei über die Äußerungen des Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther (FDP), welcher gegen einen ICE-Halt in Wesel ist: „Die solidarischen Gedanken Reuthers bzgl. anderer Städte begrüßen wir Sozialdemokraten grundsätzlich, sind aber hier deplatziert und verdeutlichen die mangelnde Expertise des Mitglieds im Verkehrsausschuss des Bundestages. Keine andere Stadt am unteren Niederrhein kann einen Verzweigungsbahnhof vorweisen. Wesel ist mit seiner Lage einzigartig und würde durch den Schnellbusverkehr von Xanten an über die Regionalbahn bis Bocholt eine ganze Region an den Fernverkehr anbinden.“

Insgesamt fordern die Sozialdemokraten mehr Mut und Selbstvertrauen von den Repräsentanten in Land und Bund: „Politiker werden daran gemessen, was sie erreichen, nicht was sie verhindern. Den eigenen Standort kleinzureden hilft niemanden und wirkt wie pure Verunsicherung. Stattdessen sollten wir uns konsequent für unsere Region stark machen“ appelliert te Paß.