Gemeinsam für Wesel

Besserer Verkehrsfluss auf der B8 von Wesel bis zur A59

Presseberichte

RP Bericht von Sebastian Peters:

Einen neuen Vorstoß für eine staufreiere Bundesstraße 8 von Wesel über Voerde bis Dinslaken streben die Sozialdemokraten der drei Kommunen an. Die Kernforderungen sind in einem Antrag festgehalten, der nun in den Räten behandelt werden soll. Die Wunschliste ist lang und teuer: Die Trasse der B8 soll ertüchtigt werden, Kreuzungen sollen nach Möglichkeit verschwinden, teilweise soll die Straße vierspurig werden, Voerde will eine Umgehung, Dinslaken soll im Kernbereich durch einen Tunnel oder Trog entlastet werden. Im Kontext der Neuaufstellung des Regionalplans wollen die Sozialdemokraten nun in den Kommunalparlamenten für ihren Plan werben.

Die ausgebaute B8 soll die alte Planung einer A59-Verlängerung westlich der B8 durch Dinslaken und Voerde bis nach Friedrichsfeld ersetzen, die noch immer im Regionalplan steht. „Das ist eine Uralttrasse. Wäre die vor 30 Jahren gebaut worden, wäre es gut gewesen. Die Menschen wollen das aber nicht mehr. Wir werden fordern, dass diese Straße aus dem Regionalplan verschwindet“, sagt Wesels SPD-Fraktionschef Ludger Hovest.

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WAZ Bericht von Rita Meesters:

Zwischen Wesel und Walsum, wo die B 8 auf die A 59 führt, wälzt sich täglich eine Blechlawine – in Höhe des Weseler Lippeschlösschens ergaben Verkehrszählungen 2012 rund 27.000 Fahrzeuge pro Tag. Und schon seit vielen Jahren gibt es einen Plan für eine Alternativtrasse, der besonders in Voerde auf Ablehnung stößt, weil die Route durch den Wohnungswald verläuft. Diese Uralt-Planung entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen, auch aus Sicht der Dinslakener und Weseler Nachbarn. Nun wollen die SPD-Fraktionen der drei Städte und des Kreistages die Planungen neu anstoßen mit einem gemeinsamen Vorschlag zur Ertüchtigung der Bundesstraße 8, die – bis auf ein Teilstück im Weseler Süden und Friedrichsfeld – über die derzeitige Trasse verlaufen soll.

Die SPD-Fraktionen wollen die Gesamtplanung zwischen Wesel und Dinslaken in ihre Räte einbringe und von der Politik beschließen lassen. Den Rückhalt der Bürgermeister haben sie: Sowohl Ulrike Westkamp (Wesel) als auch Dirk Haarmann (Voerde) und Michael Heidinger (Dinslaken) begrüßen die Pläne und finden es wichtig, dass sich die Kommunen – wie es das Land gefordert hat – auf eine gemeinsame Lösung einigen.

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