Gemeinsam für Wesel

Sehr gut besucht war die Aula der Musik- und Kunstschule beim SPD Neujahrsempfang

Viel Beifall erhielt Bundes-Umweltministerin Svenja Schulze für ihre Rede

Foto NRZ

RP Pressebericht:

Für das störende Gemurmel im Publikum bei der Rede von Schulze gab eigentlich keinen Grund. Denn was die Ministerin unter anderem zu den Themen Umweltschutz, Steuergerechtigkeit und Europawahl zu sagen hatte, war interessant und durchaus auch für jeden verständlich. Kein Wunder, dass Wesels SPD-Fraktionschef Ludger Hovest und auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ihren Ärger über das störende Verhalten einiger der vielen hundert Gäste nur mühsam zurückhalten konnten.

Svenja Schulze, seit März 2018 in Berlin Ministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und zuvor von 2010 bis 2017 NRW-Wissenschaftsministerin, gab sich trotz der historisch schlechten Umfragewerte der SPD von derzeit 14 Prozent optimistisch und gut gelaunt. Als Koalitionspartner der CDU in Berlin sei es gelungen, die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu senken, mehr Geld für Pflege, Bildung und die Betreuung von Kindern zur Verfügung zu stellen. Renten würden stabil bleiben, Langzeitarbeitslosen eine neue Chance gegeben.

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NRZ Pressebericht:

Das war ein großer Bahnhof beim Neujahrsempfang der Weseler Sozialdemokraten: Rund 300 Personen füllten die Musik- und Kunstschule am Sonntagmorgen. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und SPD-Fraktionschef Ludger Hovest hatten am Eingang viele Hände zu schütteln, bevor der diesjährige Gast gegen 11 Uhr an der Zitadelle eintraf. Mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte die SPD zum Jahresauftakt eine hochkarätige Rednerin gewinnen können, die sich in ihrem Vortrag den Herausforderungen des kommenden Jahres und darüber hinaus widmete. Sie richtete in Sachen Klimawandel einen deutlichen Appell an die Zuhörer: „Wir müssen etwas tun, sonst werden wir Flüchtlingsbewegungen sehen, die wir uns nicht vorstellen können“.

Gerne sei sie nach Wesel gekommen, versicherte die 50-jährige Münsteranerin und ehemalige NRW-Wissenschaftsministerin zu Beginn, um dann – nach einem kurzen Rückblick auf Erfolge des ersten Jahres der Großen Koalition – auf die Themen ihres Ressorts einzuschwenken: Das Foto eines Wales, der mit kiloweise Plastik im Bauch verendet war, habe sie geschockt: „Wir müssen endlich etwas dagegen tun und daher ist das neue Verpackungsgesetz der richtige Weg“, bekräftigte sie und wechselte zu einem weiteren wichtigen Thema, das 2019 die Bundespolitik bestimmen wird: Das Klima. Mit einer Dürre hatte 2018 auch Deutschland zu kämpfen, noch bedrohlicher sei der Klimawandel in anderen Regionen.

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