Gemeinsam für Wesel

„Verhältnisse beim Landesbetrieb Straßen NRW nicht hinnehmbar“

Christina Wagner

Nachdem trotz anderslautender Wortmeldungen durch Vertreter von Straßen NRW sich der Bau der dringend benötigten Süd-Umgehung weiter verzögert, meldet sich nun auch die SPD Bislich-Flüren zu Wort und zeigt weitere Mängel bei der Abarbeitung auf. Dazu äußert sich Christina Wagner, stellvertretende Vorsitzende:

„Das sich die Süd-Umgehung in Wesel verzögert, steht symptomatisch für die Arbeitsweise bei Straßen NRW. Wir hier in Bislich warten seit nahezu 2 Jahren auf eine Klärung bzgl. der Ausweitung des Tempo 30 Bereiches auf der Mühlenfeldstraße.“

Zur Klärung: Der Ausschuss für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr entschied am 05.10.2016 einstimmig, die Ausweitung des Tempo-30 Bereiches. Später wurde mündlich überliefert, dass diese Ausweitung trotz vorheriger Zustimmung durch Straßen NRW plötzlich abgelehnt wird. Dabei wohnen an der Mühlenfeldstraße viele junge Familien. Auch gehen unmittelbar Spielstraßen hiervon ab.

Für Wagner ist die Sache klar: „Wenn ein Fachgremium einstimmig der Meinung ist, dass auch im Sinne der Verkehrssicherheit die Geschwindigkeit begrenzt werden sollte, dann kann und darf dies nicht an der persönlichen Meinung eines Sachbearbeiters scheitern.“

Unterstützt wird Wagners Vorstoß durch den stellvertretenden SPD-Stadtverbandsvorsitzenden, Patrick te Paß: „Die Mühlenfeldstraße steht schon lange bei uns auf der Agenda, hier muss endlich etwas geschehen. Aber auch andere Stellen, wie etwa die Kreuzung Mühlenfeldstraße / Emmericher Straße haben wir im Blick. Die Idee, hier einen Kreisverkehr einzusetzen, damit der Verkehr aus Bislich schneller und vor allem gefahrlos abfließen kann wurde durch Straßen NRW direkt abgeschmettert. Deshalb lade ich alle Vertreter gerne morgens zu einer Ortsbesichtigung ein, um Ihnen die Problematik zu verdeutlichen!“

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