Gemeinsam für Wesel

„Bevor wir anderen sagen, was sie tun müssen, müssen wir auf unseren eigenen Flächen anfangen.“ Ludger Hovest

NRZ Pressebericht

 

Wesel.   Es ist mühsamer als erwartet, auf städtischen Flächen Wesels Gülle zu untersagen. Das Verfahren soll Schritt für Schritt umgesetzt werden

 

Gülle bleibt ein Reizthema, doch der Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss ist sich einig: Wesel wird mit gutem Beispiel voran gehen, der Ratsbeschluss 14. März vergangenen Jahres soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Auf städtischen Grün- und Ackerflächen in der Aue soll keine Gülle gefahren werden, auf andern Flächen soll die Düngung reduziert werden. Doch ganz so schnell wie ursprünglich gedacht funktioniert das nicht, wie die Verwaltung gestern deutlich machte.

Ein Problem: Wer nicht düngt, hat geringere Erträge. „Städtische Flächen sollen nicht den Haushalt sanieren“, positionierte sich SPD-Fraktionschef Ludger Hovest zu dem Thema. Er habe kein Problem damit, in diesem Fall die Pacht zu senken. „Bevor wir anderen sagen, was sie tun müssen, müssen wir auf unseren eigenen Flächen anfangen.“

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