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Patrick te Paß: „Der Digitalisierung gerecht werden und den Flickenteppich schließen“

Ein Blick aufs Handy verdeutlicht: Ein Großteil der Gebiete in Bislich und Flüren sind nur schlecht ans mobile Internet angebunden. Dazu sagt Patrick te Paß, Vorsitzender der SPD Bislich-Flüren:

„Der Bereich Bislich, Diersfordt, Bergerfurth und Flüren ist flächendeckend in Sachen mobiles Internet mit dem Standard von vor über 10 Jahren ausgestattet. Dieses 2G-Netz erlaub maximale Downloadraten von bis zu 290,9 kbit pro Sekunde. Wer sich also nur im Internet schnell die Speisekarte des Lieferdienstes angucken möchte, muss mindestens 20 Sekunden warten. Das viele internetbasierte Anwendungen so nicht Funktionieren dürfte jedem klar sein. Auch dass die Telekom behauptet, in Teilen von Flüren und Bislich sei außerhalb von Gebäuden ein 4G-Netz vorhanden kann dabei nicht bestätigt werden.“

Für te Paß ist klar, dass auch die neue Landesregierung hier keine Abhilfe schaffen wird. „Wir haben auf der einen Seite die FDP, welche sich stärker für Digitalisierung einsetzen will aber in der Oppositionsrolle nicht einen Antrag zur Verbesserung des mobilen Internets im ländlichen Raum geschrieben hat und zum anderen die CDU, welche hinsichtlich der beschriebenen Problematik nur ein Referenzprojekt gefordert hat, welches aber auch keine Relevanz für Bislich, Diersfordt, Bergerfurth und Flüren hat. Selbst ein Blick in den Koalitionsvertrag verdeutlicht, dass der flächendeckende Ausbau nicht erwähnt wird. Lieber beschäftigt man sich mit der Entwicklung neuer Übertragungstechnologien anstatt die bereits vorhandene flächendeckend anzubieten.“

Aus diesem Grund hat sich te Paß direkt an die Verantwortlichen der Telekom gewandt und angefragt, wann der Ausbau der Region geplant ist und wovon die Ausbauqualität abhängt. „Wir als SPD werden diese Sache verfolgen und konsequent eine bessere Ausbauqualität fordern.“ so te Paß

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