Gemeinsam für Wesel

Die SPD-Wesel fordert ein generelles Gülleverbot für Wasserschutzgebiete

Die EU-Kommission hat inzwischen gegen Deutschland ein Verfahren wegen Nichtstun eingeleitet

Die Güllebelastung am Niederrhein nimmt immer weiter zu. Wir sind der Meinung, dass zu wenig dagegen unternommen wird.
Die EU-Kommission hat inzwischen gegen Deutschland ein Verfahren wegen Nichtstun eingeleitet. Die Menschen in Wesel sind durch das Ausbringen von Gülle mehrfach belastet. Geruchsbelästigungen durch das Ausbringen der Gülle kann man sicherlich einige Stunden hinnehmen. Nicht mehr hinnehmen kann man, dass die Gesundheit der hier lebenden Menschen belastet wird.
Nach unserer Initiative „Keine Gülle auf städtische Flächen und im Auebereich“, hat sich unter anderem der Aufsichtsrat der Stadtwerke Wesel GmbH mit diesem Thema beschäftigt.
Gülleausbringung, Nitratbelastung und das Weseler Trinkwasser sind im Vergleich zu anderen Wasserwerken schlecht. Der Nitratwert im Weseler Trinkwasser beträgt zurzeit 31 mg/l. Dieser Wert liegt zwar unter dem Grenzwert von 50 mg/l, unterscheidet sich aber in der Höhe deutlich von anderen Wasserwerken am Niederrhein.
Nitrat hat im Trinkwasser nichts zu suchen!
Auch 30 mg/l sind nicht natürlich und müssen deutlich gesenkt werden.
Die SPD-Wesel fordert ein absolutes Gülleausbringverbot in Wasserschutzgebieten.
Es besteht kein Grund in Wasserschutzgebieten Gülle auszubringen. Die zurzeit praktizierte Hilfskrücke, dass die Landwirtschaft weniger Gülle ausbringt, ist nicht zielführend, da das Nitrat nicht aus dem Trinkwasser verschwindet.
Die Landwirtschaft bekommt von den Stadtwerken über das Wasserentgelt viele zehntausend Euro, um weniger Gülle auszubringen. Das ist falsch! Es kann nicht richtig sein, dass die Weseler Bürger*innen als Trinkwasserkunden am Ende dafür zahlen, dass die Landwirte Gülle ausbringen und deshalb unser lebenswichtiges Wasser mit Nitrat belastet wird und unsere Gesundheit beeinträchtigt wird.
Die Politik ist zügig gefordert ein absolutes Gülleverbot festzulegen. Nach dem Verbot wird es sowieso Jahrzehnte dauern, bis die Nitrate in den Böden auf natürliche Art abgebaut werden und dadurch die Nitratwerte sinken.
Die SPD-Wesel begrüßt, dass sie mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) einen Verbündeten hat und erwartet, dass der Aufsichtsrat der Stadtwerke Wesel GmbH sich in seiner nächsten Sitzung klar für ein Gülleausbringverbot rund um unser Flürener Wasserwerk ausspricht und die politisch Verantwortlichen zum Handeln auffordert.

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