Gemeinsam für Wesel

Neubau B8n auf Weseler Stadtgebiet

Presseerklärung

Die SPD-Fraktion hat am 7. Juli 2016, in einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung mit Anwohnern (ca. 90 Prozent der Anwohner waren anwesend) des Lippedorfes über den Bundesverkehrswegeplan und eine angedachte Trasse der B8n diskutiert. Im Herbst wird in Berlin der Bundesverkehrswegeplan fortgeschrieben.

In den Plänen sind die alten Planungen der Verlängerung der A59, von Walsum über Dinslaken, Voerde, Friedrichsfeld und Lippedorf bis Wesel, als B8n wieder aufgenommen.

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Die Idee den Verkehr aus den überlasteten Straßen herauszunehmen ist richtig. Die alte Trassenführung ist nicht mehr zeitgemäß und falsch,  da sie die inzwischen gewachsenen Wohnstrukturen und die Belange der Bevölkerung nicht berücksichtigt.
In Lippedorf soll die Trasse ungefähr dort verlaufen, wo heute noch Reste der alten Bahntrasse Friedrichsfeld Wesel sichtbar sind.

Die Verwaltung der Stadt Wesel, mit Bürgermeisterin Ulrike Westkamp an der Spitze, hob hervor, dass die Stadt Wesel vor einigen Monaten Stellung genommen hat und darauf hingewiesen hat, dass hier eine verträgliche Trassenführung gefunden werden muss. Diese muss den Belangen der Bevölkerung Rechnung tragen und die Verkehrsströme aufnehmen.

In der lebhaften Diskussion wurde das Pro und Kontra von den Betroffenen diskutiert. Das einmütige Fazit der Versammlung war: Eine Planung auf der alten Trasse B8n/A59 darf es nicht geben. Hier ist es auch nicht sinnvoll diese Trasse in die einschlägigen Pläne und Überlegungen aufzunehmen, sondern von Beginn an Trassen und Alternativen zu planen, die mit den Belangen der Bürgerinnen und Bürger in Einklang zu bringen sind.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender, betonte ausdrücklich, dass die SPD-Wesel die Argumente der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst nimmt und sich deren Bedenken zu Eigen macht.


Die SPD-Wesel wird in die Ratssitzung am 20. September 2016, eine Resolution einbringen, die das Ergebnis der Versammlung widerspiegelt.

Berlin und Düsseldorf werden aufgefordert, ab Beginn des Planungsprozesses alternative Vorschläge zu erarbeiten und die jahrzehntealte Uraltplanung nicht weiter zu verfolgen.
Im weiteren Verfahren wird die SPD für Alternativen kämpfen und im gesamten Planungsprozess der nächsten Jahre die Bürgerinnen und Bürger in Lippedorf informieren und sich für ihre Interessen einsetzen.

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