Gemeinsam für Wesel

Mahmut Özdemir: Innere Sicherheit und soziale Sicherheit gehen Hand in Hand

Die SPD Bislich-Flüren diskutierte über die Sicherheit in Wesel und Umgebung

Patrick te Paß

Mahmut Özdemir: Innere Sicherheit und soziale Sicherheit gehen Hand in Hand

Die SPD Bislich-Flüren diskutierte zusammen mit dem Landrat des Kreises Wesel Dr. Ansgar Müller und dem Innenpolitiker und Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir am vergangenen Dienstag mit zahlreichen Gästen über die Sicherheit in Wesel und Umgebung.

Schon in den einleitenden Sätzen des Vorsitzenden Patrick te Paß wurde klar, worum es ging: „In den letzten Monaten und Jahren wird immer mehr über die Sicherheit gesprochen. Verfolgt man dieses Thema insbesondere in den sozialen Netzwerken, so gewinnt man schnell den Eindruck, Deutschland sei ein zutiefst unsicheres Land. In Zeiten wo Rechtspopulisten versuchen, die Deutungshoheit über dieses Thema zu übernehmen und dies im Zweifel auch mit frei erfundenen „Fakten“, müssen wir uns aktiv dagegenstellen und aufzeigen, wie es wirklich um unsere Sicherheit bestellt ist.“

Hier knüpfte Landrat Dr. Ansgar Müller in seiner Funktion als Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel gleich an und zeigte anhand von Statistiken die seit Jahren sinkenden Straftaten im Kreis auf. Gleichwohl machte er auch darauf aufmerksam, dass das objektive, auf Zahlen basierende Sicherheitsniveau nicht mit der subjektiven, gefühlten Sicherheit im Einklang stehen muss. Deshalb sei die dezentrale Struktur der Polizei im Kreis Wesel ein enormer Erfolg, um die Polizei als Ansprechpartner vor Ort präsent zu halten und so dem Bürger ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

Deutliche Worte fand auch der Abgeordnete Özdemir: „Die Innere Sicherheit als solches kann nicht losgelöst von der sozialen Sicherheit betrachtet werden. Wenn wir für alle stabile Verhältnisse schaffen, wird sich das allgemeine Sicherheitsgefühl steigern. Dafür müssen wir uns aber nicht nur über mehr Polizisten, Richter und Staatsanwälte, welche wir ohne Zweifel brauchen, sondern auch über befristete Arbeitsverträge, steigende Mieten und prekäre Beschäftigungsverhältnisse unterhalten.“