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„Ich möchte Sie ermutigen, etwas zu tun“, so Neudeck

Presseberichte vom 15.01.2018

Christel Neudeck

NRZ
SPD blickt auf das Jubiläumsjahr 777 Jahre Wesel.

Die SPD in Wesel feierte den traditionellen Neujahrsempfang. Als besondere Festrednerin war Christel Neudeck, Mitgründerin des Vereins Cap Anamur, zu Gast.

Am Eingang zur Aula der Musik- und Kunstschule schütteln Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest jedem Gast die Hand. Die Stimmung ist gelassen, jeder kennt jeden und alle sind gespannt auf die Reden des heutigen Tages. Zum ganzen Bericht

RP
Bürgermeisterin sieht Wesel im Aufwind


Die SPD in Wesel feierte den Neujahrsempfang. Als Festrednerin war Christel Neudeck zu Gast. Beim Neujahrsempfang der SPD Wesel hat Bürgermeisterin Ulrike Westkamp einen Blick auf die kommenden Monate in der Hansestadt gerichtet. "Schauen wir auf den Jahreswechsel 2017/2018 so kann der Blick auf die weltpolitische Lage bestenfalls skeptisch ausfallen. Aber wenigstens gibt es viel Positives aus Wesel zu berichten. Das nächste Stadtjubiläum, das auf 777 Jahre Stadtgeschichte zurückblickt, steht in diesem Jahr auf der Agenda. Zum ganzen Bericht

 

Unsere diesjährige Festrednerin ist Frau Christel Neudeck.

Christel Neudeck wurde am 12. Dezember 1942 in Dinslaken als Christel Schänzer geboren.
Ihr Vater starb kurz nach ihrer Geburt als Soldat in Stalingrad. Sie wuchs mit zwei Geschwistern auf. Ihre Mutter ernährte die Familie als Näherin in Heimarbeit.

Seit 1976 lebt sie in Troisdorf in Nordrhein-Westfalen. 1979 gründete sie mit ihrem Mann Rupert Neudeck (1939–2016), mit dem sie seit 1970 verheiratet war, und Freunden (darunter Heinrich Böll) den gemeinnützigen Verein Cap Anamur. Erster Zweck des Vereins war die Rettung der so genannten Boat People. Christel Neudeck organisierte 14 Jahre lang Spenden und Rettungsaktionen für Cap Anamur und betreute Mitarbeiter „vom heimischen Wohnzimmer aus“, während Rupert Neudeck vor Ort Hilfe leistete. Gleichzeitig zog sie die drei gemeinsamen Kinder, zwei Töchter und einen Sohn, groß. Ein Porträt von ihr in dieser Zeit gibt Günter Grass, der einen (fiktiven) Besucher, einen Beamten aus Bonn, über sie sagen lässt: "heiter gelassen, dabei immer geschäftig, sei es am Herd mit dem Eintopfgericht oder sie hing am Telefon. Außerdem kamen fortwährend Besucher, Ärzte darunter, die ihre Dienste anboten. Dazwischen immerfort die drei Kinder. Wir haben in diesem Fall mit Idealisten zu tun, die sich einen Dreck um bestehende Vorschriften, Richtlinien und so weiter kümmern. Vielmehr sind sie, wie diese gute Frau in ihrem Reihenhaus, felsenfest davon überzeugt, die Welt bewegen zu können." 2003 gründete sie zusammen mit ihrem Mann den Verein Grünhelme.

Seit 2005 arbeitet sie als Telefonseelsorgerin der katholischen Kirche. Sie ist seit 2010 Mitglied im Kuratorium der Gesellschaft Freunde Abrahams, dem auch ihr Mann bis zu seinem Tod angehörte.

Christel und Rupert Neudeck erhielten im April 2016 den Erich-Fromm-Preis für ihr Lebenswerk. Wolfgang Thierse hielt die Laudatio. In der Geschichte des Fromm-Preises war es ein Novum, dass einem Ehepaar der Preis verliehen wurde. „Bei näherem Hinsehen wird aber schnell deutlich, dass Rupert Neudeck seinen immensen Einsatz nie hätte leisten können, wenn seine Frau Christel nicht mit eigenen Ideen und tatkräftig all die Projekte mitgetragen hätte.“ 2016 – Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen, zusammen mit ihrem verstorbenen Mann Rupert Neudeck.
Quelle Wikipedia

Damit wir planen können melden Sie sich bitte bis zum 10. Januar 2018 unter info@spd-wesel.de an.

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