Gemeinsam für Wesel

B8n: Verkehrsministerium will Konsens

NRZ Pressebericht 11. August 2016

Wesel/Voerde. Das sind ja erst einmal gute Nachrichten, die aus dem Landesverkehrsministerium zum Thema Neubau der B8n kommen: Es sei nicht im landespolitischen Interesse, im Dissens zu Teilen der betroffenen Kommunen und damit zu einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern Entscheidungen durchzusetzen. Das ist die Quintessenz aus einem Gespräch, das Vertreter der Stadt Voerde und der für Wesel und Voerde zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters in Düsseldorf führten. Landesverkehrsminister Michael Groschek hatte bereits zuvor deutlich gemacht, dass die im Bundesverkehrswegeplan gezeichnete Trasse „kalter Kaffee“ und von der Wirklichkeit überholt ist. Jetzt wurde das Ganze noch einmal bekräftigt.

Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann betonte, dass im Konsens mit allen betroffenen Kommunen geeignete Alternativen entwickelt werden sollten. Dabei gehe es um den gezielten Ausbau vorhandener Strukturen, sprich: der existierenden Bundesstraße 8. Die Stadt Voerde wolle gern konstruktive Vorschläge einbringen.

Vertreter aus Voerde waren Anfang Juli bereits beim Bundesverkehrsministerium in Berlin, um die unüberbrückbaren Konflikte einer geplanten neuen Trasse der B8n zu verdeutlichen. Jetzt wurde beim Land noch einmal mit Nachdruck auf die Knackpunkte hingewiesen. Dazu gehört der bedeutende Naturraum, der durch die neue Straße zerstört würde, ebenso, wie das denkmalgeschützte „Haus Voerde“, dessen Umfeld ebenfalls negativ betroffen wäre. Der im Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlich eingestufte Neubau der Bundesstraße 8 hätte sowohl negative Auswirkungen auf die Menschen und die Tiere als auch auf die Stadtentwicklung.

Wie groß der Widerstand gegen die vorgesehene Trasse ist, zeigte sich zuletzt vor den Sommerferien bei einer von der SPD initiierten Versammlung in Lippedorf. Die Bürgerinitiative gegen die Planung hat seither regen Zulauf.

Petra Herzog

 

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